Christoph Kunz Gastjuror bei The Taste 

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Zwei Sterne-Koch Christoph Kunz aus Alois Fine-Dining-Restaurant von Dallmayr in München ist Gastjuror der TV-Sendung „The Taste“. Er bringt das Thema „Delikatessen“ für die verbleibenden zehn Kandidaten mit. Für einige eine Herausforderung.

Kandidaten in der fünften Folge von "The Taste" am 30. September 
2020:

  • Team Tim Raue (Rot): Yassin (28) aus Fürstenfeldbruck, Yvonne (37) 
  • aus Saarbrücken
  • Team Alex Kumptner (Grün): Sabrina (31) aus Uhingen, Lars (41) aus 
  • München, Jan Michael (38) aus Dortmund
  • Team Frank Rosin (Blau): Lea (26) aus Fulda, Jan (20) aus Bochum
  • Team Alexander Herrmann (Gelb): Lukas (24) aus Bockhorn, Jonas (27) 
  • aus Surberg, Lara (34) aus Köln


Christoph Kunz wird 1986 in Freiburg geboren. Seine Ausbildung zum Koch absolviert er im „Colombi Hotel“. Sein Weg führt ihn anschließend nach Paris in das Restaurant „Jules Vernes“ im Eifelturm. Hier kocht er zwei Jahre lang im Küchenteam des französischen Sterne-Kochs Alain Ducasse. Zwei Jahre später wechselt er zu Drei-Sterne-Koch Joachim Wissler in das Restaurant „Vendome“ im Schloss Bensberg, bevor er weitere Erfahrungen bei Andreas Caminada in dem mit drei Michelin-Sternen prämierten „Schauenstein Schloss Restaurant Hotel“ in Fürstenau sammelt. 

Zwei Michelin-Sterne
2014 arbeitet er schließlich im Restaurant „Dallmayr“ bei Sterne-Koch Diethard Urbansky in München als Sous Chef. Seit September 2018 übernimmt er dort die Leitung als Küchenchef im Nachfolger-Restaurant „Alois“, das 2019 mit 17 von 20 Punkten im Restaurantführer Gault-Millau und mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wird.

Alois versteht sich als zeitgemäßes Fine Dining Restaurant mit leichter Produktküche, die in ungezwungener Atmosphäre präsentiert wird. Entspannter Genuss in einem Ambiente, das mühelos Gelassenheit und Anspruch verbindet. Kurzum: Im Alois sollen Gäste sich wohlfühlen und zugleich kulinarische Highlights erleben. Aus dem exzellent bestückten Weinkeller des Delikatessenhauses kommen auch die herrlichen Weine, die Restaurantleiter & Sommelier Julien Morlat empfiehlt. Er kann dabei auf über 800 Positionen zurückgreifen, und sorgt mit großer Stilsicherheit für immer wieder überraschende Momente, die einen Besuch im Alois besonders machen.

Mit viel Gefühl für den Raum und Sinn für die Details integriert sich das moderne Ambiente des Alois‘ mit Wohlfühlcharakter in die Räume des Delikatessenhauses. Dabei werden u.a. Elemente aus der Kolonialzeit zitiert (Chinoiserie-Look) und in die heutige Zeit übersetzt. Gleichzeitig schaffen diese Designelemente eine Verbindung zum Ladengeschäft im Erdgeschoss – z.B. den handbemalten Kaffee- und Teevasen aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg. Alois bietet in zwei Gasträumen, die miteinander verbunden sind, an 13 Tischen Platz für 30 Gäste.

„Ich habe das Ziel dem Gast auf meinen Tellern produktorientierte Kompositionen zu präsentieren, die das Bedürfnis nach einem Nachschlag wecken“, sagt Küchenchef Christoph Kunz.

Der junge Küchenchef des Restaurant Alois‘ bringt Erfahrungen aus den besten Küchen Europas mit. Unter anderem stand er bei Alain Ducasse in Paris, sowie bei den 3-Sterne Restaurants von Joachim Wissler und Andreas Caminada am Herd. Zuletzt als Souschef bei Diethard Urbansky (2 Sterne). Im Restaurant Alois kann Kunz als Küchenchef seine ganze Kreativität einbringen. Sein Küchenstil ist ebenso leicht wie zugänglich und bewegt sich dabei doch immer auf höchstem Niveau.

Christoph Kunz in Corona-Zeiten

2020 hatte für Christoph Kunz eigentlich gut angefangen. In der TV-Show „Kitchen Impossible“ kochte er sich gegen Routinier Tim Mälzer zum Sieg und den Gourmetführer Guide Michelin überzeugte er erneut: Wie im Vorjahr wurde das Restaurant Alois – Dallmayr Fine Dining** mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. „Die ersten zwei Monate waren super“, erinnert sich Christoph Kunz an den Jahresstart. „Doch dann wirst du plötzlich von 100 auf Null gebremst.“ Corona-Pandemie, Lockdown – das Münchner Fine Dining Restaurant schließt erst mal seine Türen. Eine sehr aufregende Zeit für den 35-Jährigen und sein Team. „Es war ein unwirkliches Gefühl“, beschreibt er die neue Situation.

Aber wie geht es weiter? In Gesprächen mit der Geschäftsleitung von Dallmayr, zu dem das Restaurant Alois gehört, wird schnell klar: Wir sind für euch da. Ihr habt unser Vertrauen. „Es war ein schönes Gefühl zu wissen, dass du nicht alleine bist“, sagt Christoph Kunz heute. „Dabei ist dieser große Rückhalt nicht selbstverständlich. Corona wirkt sich ja auch aufs gesamte Unternehmen aus.“

Während andere Restaurants versuchen, sich mit Lieferservice über Wasser zu halten, kann sich das Team des Alois – Dallmayr Fine Dining** auf eine andere Herausforderung konzentrieren: das Restauranterlebnis noch besser zu machen. Denn plötzlich hatte das Team Zeit, sich in allen Punkten zu hinterfragen. Was lief gut, was nicht so gut und wo soll es hingehen? „Es war ein sehr schönes Arbeiten. Wir hatten den Kopf frei und konnten ohne Stress kreativ arbeiten. So haben wir beim Menü nochmal einen Sprung nach vorne gemacht“, erzählt Christoph Kunz, dessen Stil für eine leichte, zeitgemäße Produktküche steht.

Letztlich blickt der Münchner Sternekoch mit einem überwiegend guten Gefühl zurück auf den Lockdown: „Ohne Corona und das Vertrauen von Dallmayr hätten wir uns nicht in dieser Größenordnung hinterfragen können.“ Mittlerweile ist das Restaurant wieder geöffnet und Christoph Kunz weiß, was er und sein Team in den letzten Wochen am meisten vermisst haben – die Gäste: „Wir haben viele Gäste, die sehr glücklich sind, dass sie wieder zu uns kommen dürfen. Da merkt man, für wen man kocht.“


 

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