„Cité internationale de la gastronomie“: Franzosen eröffnen riesiges Gastro-Museum

| Gastronomie Gastronomie

Frankreich eröffnet sein erstes großes Gastronomie-Museum in Lyon. Im Zentrum der Ausstellung stehen die französische Kochkunst, Informationen rund um Ernährung und Gesundheit und die Foodtrends der Zukunft. Auch Starkoch Paul Bocuse, der berühmteste Sohn der Stadt, wird in der Ausstellung gefeiert.

Lyon gilt als Hauptstadt der Kulinarik in Frankreich. Kaum verwunderlich also, dass nun genau hier das erste Gastronomie-Museum Frankreichs eröffnet hat. „Das hier ist mehr eine Stadt als ein Museum, ein in seiner Form völlig neuer Ort“, schwärmt Florent Bonnetain, Leiter der „Cité de La Gastronomie“ laut Euronews. „Es gibt hier eine Küche, es werden Speisen verkostet. Es ist auch ein Ort zum Lernen. Es gibt einen Raum für Kinder namens Miam Miam. Und es ist auch ein Ort der Kultur, der Raum für Musik, Theater und Literatur bietet. Wir nähern uns der Gastronomie von verschiedensten Seiten.“
 

Vor allem Kinder sind in der Ausstellung dazu eingeladen, die Welt der Lebensmittel mit allen Sinnen zu erkunden. Schnuppern und Kosten ist ausdrücklich erlaubt und auf spielerische Weise sollen schon die Kleinsten lernen, was gesunde Ernährung ausmacht. Aber auch Erwachsene kommen voll auf ihre Kosten. Das Highlight: ein ausgiebiges Buffet des Sternekochs Régis Marcon, inklusive Tipps und Tricks vom Profi. „Wir suchen doch alle nach Glück“, sagt Marcon laut Euronews und ergänzt: „Was ist Glück? Gesund zu sein. Dazu gehört auch Kochen und es ist so vielseitig. Für mich ist es wie ein Liebesakt.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.

Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant-Hotel Obauer in Werfen wird Ende Oktober 2026 schließen. Karl, Rudi und Angelika Obauer beenden den Familienbetrieb nach mehr als 47 Jahren und treten in den Ruhestand.