Coffee, Brownies & Downies - 10 neue Jobs für Menschen mit Handicap

| Gastronomie Gastronomie

Das inklusive Café „Coffee, Brownies & Downies“ in Oberursel ist bereits vor seiner Eröffnung auf großes Interesse gestoßen – sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei potenziellen Mitarbeitenden. Insgesamt sind über 70 Bewerbungen eingegangen – eine bemerkenswerte Zahl für ein kleines Café in der Taunusstadt.

Besonders erfreulich: Zehn Menschen mit Schwerbehinderung haben über den Bewerbungsprozess eine sozialversicherungspflichtige Anstellung im ersten Arbeitsmarkt gefunden. Für sie bedeutet dies nicht nur einen festen Arbeitsplatz, sondern auch faire Bezahlung: Mindestlohn statt der oftmals üblichen ca. 1,60 Euro Stundenlohn in Werkstätten.

Berufliche Perspektive auf Augenhöhe

„Unser Ziel ist es, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam eine berufliche Perspektive zu bieten – auf Augenhöhe und mit echtem Teamgeist“, so Max C. Luscher, Gründer Coffee, Brownies & Downies. Neben den sozialversicherungspflichtigen Stellen wurden auch viele Interessierte für Minijob- und Aushilfspositionen erreicht.

Allein ein unverbindlicher Infoabend für potenzielle Minijobber zog rund 20 Bewerber an – weitere Bewerbungen folgen kontinuierlich. „Die hohe Resonanz zeigt: Das inklusive Konzept stößt nicht nur auf gesellschaftliches Interesse, sondern auch auf ganz konkreten Zuspruch bei Arbeitssuchenden – unabhängig von einer Beeinträchtigung“, erklärt Luscher.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Gourmetrestaurant Juwel in Kirschau präsentiert zum 1. April ein überarbeitetes kulinarisches Konzept. Unter der Leitung von Hotelchefin Petra Schumann und Küchenchef Robert Hauptvogel setzt der Betrieb künftig verstärkt auf Nachhaltigkeit, regionale Produkte und eine reduzierte Präsentation.

Alkoholfrei ist kein kurzfristiger Trend mehr, sondern ein stabiler Umsatzbringer für die Gastronomie. Eine neue Umfrage zeigt, warum Gäste auf Alkohol verzichten und weshalb Gastronomen bei der Preisgestaltung und Qualität ihrer alkoholfreien Cocktails umdenken müssen, um nicht als Anbieter überteuerter Limonaden wahrgenommen zu werden.

Beim Sommelier-Cup 2026 des Deutschen Weininstituts in Mainz sicherte sich Anna-Katharina Lemke den Sieg. 23 Fachkräfte stellten in anspruchsvollen Blindverkostungen und theoretischen Prüfungen ihr Fachwissen über deutsche Weine unter Beweis.

Eine neue Studie untersucht das Phänomen der Zechprellerei im Vereinigten Königreich. Die Ergebnisse geben Aufschluss über die demografische Verteilung, die häufigsten Beweggründe der Gäste sowie die anhaltende Problematik von No-Shows.

Die bekannte Food-Creatorin Saliha „Sally“ Özcan eröffnet im März 2026 ihr erstes Café im Europa-Park. Im isländischen Themenbereich erwartet die Besucher ein Angebot aus süßen und herzhaften Spezialitäten sowie rund 90 Sitzplätze im Innen- und Außenbereich.

In der Küche muss es absolut hygienisch zugehen, sonst wird das Gesundheitsamt aufmerksam. Die Oberflächenreinigung der Küche und des Gastraums reicht aber nicht, um Ihren Gästen ein wirklich sympathisches Erlebnis zu bieten. Es gibt noch mehr Punkte und Ecken in jeder Gastronomie, die auf Ordnung und Hygiene angewiesen sind.

Das historische Traditionsgasthaus Schaumburger Hof in Bonn-Plittersdorf ist zahlungsunfähig. Nach über 270 Jahren Geschichte wurde der Betrieb im Januar 2026 eingestellt. Während die Löhne der Mitarbeiter vorerst gesichert sind, bleibt die Zukunft des geschichtsträchtigen Standortes am Rhein ungewiss.

Das Wiener Restaurant Spelunke sorgt mit dem 395 Euro teuren Schnitzel „Kaiser Franz“ für Gesprächsstoff. Die Kreation aus Wagyu-Filet, Blattgold und Kaviar richtet sich an ein internationales Luxuspublikum und lotet die Grenzen der traditionellen österreichischen Küche neu aus.

Mehr Freiheit für Berlins Gastronomen? Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey plant, die starre 22-Uhr-Regel für den Außenbereich zu kippen. Nach dem Vorbild Brandenburgs sollen Gäste künftig bis Mitternacht draußen bewirtet werden dürfen.

In der Hamburger Speicherstadt konkretisieren sich die Pläne für eine prominente Neueröffnung. Das aus Südafrika stammende Gastronomiekonzept Chefs Warehouse wird am 26. Februar 2026 seinen ersten Standort in Deutschland eröffnen. Hinter dem Hamburger-Projekt stehen bekannte Namen aus der Gastro-Szene der Hansestadt.