Compass Group übernimmt Gastronomie in der Autostadt in Wolfsburg

| Gastronomie Gastronomie

Die Autostadt in Wolfsburg wird künftig mit einem neuen Gastronomiedienstleister zusammenarbeiten. Nach einem umfangreichen Ausschreibungsprozess erhielt die Compass Group Deutschland mit ihrer Tochterfirma Food Affairs GmbH den Zuschlag. Zum 1. Juli 2025 löst das Unternehmen damit den bisherigen Partner und Mitbewerber Mövenpick der Marché International AG ab und übernimmt im Rahmen einer Betriebsübergabe alle Restaurants und deren Mitarbeitende in der Autostadt.

Insgesamt acht Restaurants werden übernommen: das italienische Familienrestaurant "AMano", der "Beef Club", die Brotmanufaktur "Das Brot.", das Café "Erste Sahne", die Eventlocation "Esszimmer", das Marktrestaurant "Lagune", das am Mittellandkanal gelegene "Mondo Italiano" sowie das "Tachometer". Durch die neue Partnerschaft wird auch die gastronomische Betreuung aller Veranstaltungen in der Autostadt, einschließlich der Jahresevents und Konferenzen, von der Food Affairs GmbH weitergeführt.

"Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Food Affairs. Die breite internationale Erfahrung unseres zukünftigen Partners eröffnet der Autostadt weitere Perspektiven und bietet neue Impulse für unsere Gastronomie. Vor allem unsere Gäste werden in hohem Maß von der gastronomischen Qualität und Innovation unseres neuen Dienstleisters profitieren", sagt Edith Gerhardt, Mitglied der Autostadt Geschäftsführung und dort unter anderem verantwortlich für den Bereich Gastronomie.

Oliver Ringleben, Director Strategic Accounts der Compass Group Deutschland: "Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unserem Partner die bestehende gastronomische Kultur fortzuführen und gezielt weiterzuentwickeln. Von der Konzeption über die Planung bis hin zur Umsetzung stehen wir als engagierter Partner an der Seite der Autostadt und stimmen jeden Schritt eng mit unserem Kunden ab. Gemeinsam entwickeln wir die Gastronomie weiter, stärken die Marke Autostadt und schaffen eine Plattform, die Innovation und Qualität vereint." 

Mit der Entscheidung geht gleichzeitig eine 25-jährige Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Mövenpick zu Ende. "Neben der langjährigen Partnerschaft mit Mövenpick galt es abzuwägen, wie die Gastronomie in der Autostadt für die kommenden Jahre erfolgreich aufgestellt werden kann. Hier hat uns das Konzept von Food Affairs letztlich überzeugt", ordnet Geschäftsführerin Gerhardt ein. "Wir sagen herzlichen Dank für 25 Jahre vertrauensvoller Zusammenarbeit und wünschen Mövenpick und der Marché International AG weiterhin alles Gute."

Die Food Affairs GmbH ist eine hundertprozentige Tochterfirma der in Eschborn ansässigen Compass Group Deutschland GmbH. Als Teil der weltweit größten Lebensmitteldienstleistungsgruppe Compass Group PLC mit Sitz in Chertsey, UK beschäftigt die Compass Group Deutschland bundesweit rund 14.500 Mitarbeitende aus 127 Nationen. Unter dem Markendach agieren neben Food Affairs sieben weitere Tochterfirmen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.

Döner ist in den vergangenen Jahren überall deutlich teurer geworden. Die Kunden hat das nicht abgeschreckt. Und insbesondere in Berlin zeichnet sich mancherorts bei den Preisen eine Trendwende ab.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.

In einer Branche, die sich aktuell zwischen regulatorischen „Knüppeln in den Speichen“ und einer schleichenden „Dienstleistungs-Apathie“ aufreibt, ist eine klare Stimme seltener denn je. Wer den Newsletter der Frankfurter Mook Group abonniert, bekommt jedoch genau das: Eine regelmäßige Dosis intellektuelles Gastro-Adrenalin, serviert auf einem Bett aus radikaler Transparenz und kompromissloser Ästhetik.

In den Räumen des ehemaligen Restaurants Schwanen eröffnet am 7. März 2026 eine neue Wilma Wunder Filiale. Mit 180 Sitzplätzen und Fokus auf regionale Partner erweitert die Marke ihre Präsenz im Schwarzwald auf nunmehr 14 Standorte.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Anzeige

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.