Corona-Infizierter in Berliner Bar - Suche nach Kontaktpersonen

| Gastronomie Gastronomie

In Berlin werden erneut öffentlich Bar-Besucher gesucht, die sich möglicherweise mit dem Corona-Virus infiziert haben. In einer Bar in Mitte habe sich in der Nacht auf den 30. Juli eine Person aufgehalten, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, teilte das Bezirksamt Mitte am Freitagabend mit.

«Wir bitten deshalb alle Gäste, die sich (in jener Nacht) zwischen 23 Uhr und 3 Uhr morgens in der Neuen Odessa Bar in Berlin Mitte aufgehalten haben, sich mit dem Gesundheitsamt Berlin Mitte oder dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen», teilte Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel mit.

Es ist der dritte Fall dieser Art in Berlin: Auch Besucher einer Neuköllner Bar sowie einer weiteren Bar in Mitte waren wegen Corona-Fällen öffentlich gesucht worden. Insgesamt waren im Zusammenhang mit der anderen Bar in Mitte mehr als 70 Menschen unter Quarantäne gestellt worden. In der Kneipe in Neukölln hatten sich zahlreiche Gäste infiziert.

Der Berliner Hotel- und Gaststättenverband Dehoga hatte jüngst kritisiert, dass zu viele Restaurants und Kneipen keine Corona-Listen mit den Kontaktdaten ihrer Gäste führten. Zudem gebe es viele Gäste, die sich weigerten, die Listen auszufüllen oder die sie falsch ausfüllten. Der Verband appellierte an beide Seiten, sich an die Vorschriften zu halten. Es sei fatal, wenn nun die Infektionszahlen wieder steigen sollten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.