Corona-Nebenwirkung: New Yorks Straßen jetzt mit europäischem Lebensgefühl

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Wegen der Corona-Pandemie hat New York City seine Restaurant-Szene vielerorts auf die Gehwege und Straßen verlegt - daraus ist in der Millionenmetropole eine Street-Dining-Atmosphäre entstanden. Einige Straßen in Manhattan oder Queens sind dieser Tage gesäumt von neuen Außenterrassen aus Holz. Die sind manchmal bunt angemalt oder mit Blumen verziert und meistens gut besucht. «Gratulation Amerika - Du hast gerade Europa erfunden», schrieb ein Journalist kürzlich auf Twitter zu einem Foto der Smith Street in Brooklyn und beschrieb das neue Sommerflair damit ziemlich gut.

Normalerweise gehören die Straßen in den USA den Autos, doch in Zeiten geringeren Verkehrs und einem Bedürfnis nach mehr Platz zwischen den Menschen sind viele Straßen zu Fußgängerzonen umfunktioniert worden. Vor allem am Wochenende erinnern sie eher an Straßenfeste mit ein wenig mehr Abstand.
 

«Wir haben echt gelitten, aber jetzt zieht das Geschäft wieder an», sagt der Manager eines Restaurants im Viertel Greenpoint in Brooklyn. Jeden Tag sei seine neue Terrasse nun voll. Doch die Sorge vor einem Corona-Rückfall schwingt weiterhin mit: Nach der erfolgreichen Bekämpfung des Virus und deutlich niedrigeren Zahlen in New York wächst die Sorge, dass Besucher aus anderen Teilen der USA dem Infektionsgeschehen in der Metropole einen neuen Schub geben könnten. Bislang jedoch sieht es so aus, als könnte die New Yorker Europa-Atmosphäre noch ein bisschen anhalten.


 

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