Daniel Gottschlich aus dem Restaurant Ox & Klee mit Küchengeräuschen auf der Bühne

| Gastronomie Gastronomie

Sternekoch Daniel Gottschlich ist Küchenchef im Kölner Restaurant Ox & Klee. Vito Žuraj ist Komponist. Der WDR bringt nun beide im Juni mit dem Sinfonieorchester des Senders zusammen auf die Bühne, wo sie „Hors d‘oeuvre für Koch und Kammerorchester" kredenzen werden. Oder wie es der WDR beschreibt: „Mit leicht verschobenen Patterns erzeugen die Orchestermusikerinnen und -musiker sowie ein Koch-Performer, verkörpert durch den Kölner Sternekoch Daniel Gottschlich, den Rhythmus eines rituellen Tanzes, in dem die vertrauten Instrumente auch mal ruhen.“

Was zunächst etwas verkopft klingen mag, ist im Großen und Ganzen der Sound einer Küche. Die Idee dazu sei bereits im letzten Jahr entstanden, wie Falstaff erfuhr. Demnach ist der künstlerischer Programmplaner des Gürzenich-Orchesters häufiger zu Gast im Ox & Klee. Nach einem Essen saß dieser dann mit Gottschlich zusammen und philosophierte über die täglichen Routinen eines Arbeitstages wie zum Beispiel Gemüse schneiden oder Messer schärfen. Die Vertonung dieser Routinen ist nun ein Teil der aufgeführten Performance. Wie Falstaff weiter berichtet, hätten die Beteiligten viel Zeit mit Gottschlich in der Küche verbracht. So wollten sie unter anderem die Frage klären, wie Geschmack überhaupt klingt. 

Ob die Künstler das geschafft haben, klärt sich am 22. Juni im Kölner Funkhaus Wallrafplatz.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor dem verheerenden Brand mit 40 Todesopfern im Schweizer Skiort Crans-Montana sind in der betroffenen Bar jahrelang keine Brandschutzkontrollen durchgeführt worden. Das hat der Präsident des Gemeinderats, Nicolas Feraud, mitgeteilt.

Nach der Identifizierung aller 40 Todesopfer des Brandinfernos in Crans-Montana steht fest: Viele derjenigen, die es nicht mehr lebend aus der brennenden Bar schafften, sind noch nicht volljährig gewesen. Das jüngste Todesopfer ist eine 14-jährige Schweizerin, wie die Schweizer Polizei im Kanton Wallis berichtet.

Die Strukturkrise im britischen Gastgewerbe hat sich im vergangenen Jahr weiter verschärft. Neue Daten belegen eine kontinuierliche Verringerung der Betriebszahlen, während die Branche vor einer massiven Erhöhung der steuerlichen Belastung steht.

Ein Blick in die Küche zeigt manchmal, was Gäste nie sehen sollen: Mäusekot auf Fensterbänken, Keime in Blumenerde und Gastronomen in der Bredouille. Ein Stuttgarter Lebensmittelkontrolleur erzählt.

Feuerwalze, Wunderkerzen, offene Fragen: Was hat die Tragödie von Crans-Montana ausgelöst? Hinweise darauf geben Berichte von Überlebenden. Verzweifelte Familien suchen nach Antworten.

In der Silvesternacht ist im Schweizer Wintersportort Crans-Montana ein verheerendes Feuer in einer Bar ausgebrochen. Nach offiziellen Angaben der Kantonspolizei Wallis kamen bei dem Unglück rund 40 Menschen ums Leben. Weitere 115 Personen wurden verletzt, ein Großteil von ihnen schwer.

Ab Januar 2026 gilt in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen. Die Umstellung erfordert von Betrieben eine präzise Anpassung der Kassensysteme und eine klare Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen. Wir fassen die wichtigsten Regeln für die Praxis zusammen.

Mit Beginn des Jahres 2026 tritt die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf sieben Prozent in Kraft. Gastronomische Betriebe müssen ihre Abrechnungssysteme rechtzeitig umstellen und spezifische Vorgaben bei der Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen sowie bei Pauschalangeboten umsetzen. Was Gastgeber jetzt umsetzen müssen.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Änderung des Umsatzsteuergesetzes im Dezember 2025 beschlossen. Für gastronomische Betriebe ergibt sich daraus ein unmittelbarer Handlungsbedarf. Was Gastronomen jetzt beachten müssen.

Mehr Tempo, weniger Bürokratie: Berlin will die Gründung von Gaststätten erleichtern. Der Senat setzt dabei auf Digitalisierung und neue Regeln für Außengastronomie.