Daniel Gottschlich plant Restaurant mit immersivem Gastronomiekonzept

| Gastronomie Gastronomie

Daniel Gottschlich will sein gastronomisches Angebot erweitern. Wie aus einer Unternehmensmitteilung hervorgeht, plane der Küchenchef für 2028 die Eröffnung eines neuen Restaurantkonzepts. Dieses solle neben dem Zwei-Sterne-Restaurant Ox & Klee betrieben werden und auf ein immersives Gastronomieerlebnis setzen. Dabei sollen Kulinarik, Technologie, Emotionen und Inszenierung zu einem Gesamterlebnis verbunden. Das bestehende Restaurant bleibe erhalten und werde parallel weiterentwickelt.

Neues Restaurant soll auf immersives Gastronomieerlebnis setzen

Gottschlich beschäftigt bereits seit mehreren Jahren mit der Entwicklung eines weiteren gastronomischen Konzepts. Dieses solle unabhängig vom Ox & Klee als eigenständige internationale Marke aufgebaut werden. Als Standort komme Nordrhein-Westfalen infrage. Ob das Restaurant in Köln entstehen werde, stehe nach den vorliegenden Informationen noch nicht fest.

Das neue Restaurantkonzept soll Kulinarik mit Technologie und Inszenierung verbinden. Ziel sei ein immersives Gastronomieerlebnis, bei dem Speisen, Atmosphäre und technische Elemente zu einer ganzheitlichen Erfahrung verschmelzen. Das Projekt verstehe sich ausdrücklich nicht als Ersatz für das Ox & Klee, sondern als Weiterentwicklung der bisherigen Ausrichtung. Das bestehende Konzept „The Art of Taste“ solle parallel fortgeführt und weiterentwickelt werden. Beide Restaurants sollen langfristig eigenständig betrieben werden.

Michelin bestätigt erneut zwei Sterne für das Ox & Klee

Die Ankündigung erfolgt unmittelbar nach der erneuten Bestätigung der zwei Michelin-Sterne für das Ox & Klee. Das Restaurant trägt seit 2016 einen Stern des Guide Michelin, 2019 kam der zweite Stern hinzu, der nun erneut bestätigt wurde.

Daniel Gottschlich erklärte zur geplanten Erweiterung: „Mein Antrieb war nie nur das Kochen. Es war immer die Frage: Wie wird ein Erlebnis unvergesslich? Das Ox&Klee ist heute ein Ort, der diese Antwort kennt. Aber ich auch. Und genau deshalb ist es Zeit, den nächsten Schritt zu gehen.

Darüber hinaus wird Gottschlich mit den Worten zitiert: „So etwas gibt es bisher noch nicht.“ Weitere Einzelheiten zu dem neuen Restaurantkonzept nannte das Unternehmen zunächst nicht.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.