Das Hamburger Restaurant Jellyfish kehrt nach Gewaltattacken zurück

| Gastronomie Gastronomie

Nach mehrfachen Angriffen zogen die Betreiber des Sternerestaurants „Jellyfish“ in Hamburg im Mai die Konsequenzen und machten den Laden dicht (Tageskarte berichtete). Das Restaurant am Rande des Schanzenviertels war in wenigen Wochen mehrmals Opfer von Randalierern und Einbrechern geworden. Bei den Attacken wurden Scheiben eingeworfen und die Inneneinrichtung verwüstet sowie Geld und Computer gestohlen.

Wie nun das Hamburger Abendblatt berichtet, wird das Restaurant wieder geöffnet. Demnach will künftig Stefan Fäth den Laden vom bisherigen Betreiber übernehmen. Fäth stand bereits im vergangenen Jahr im Jellyfish als Sous Chef am Herd und arbeitete in verschiedenen Sternerestaurants. So zum Beispiel im Se7en Seas von Karlheinz Hauser. Angst vor weiterem Vandalismus hat er laut Abendblatt jedenfalls nicht. Eine Versicherung habe er auch problemlos bekommen.

Wie die Zeitung herausfand, möchte der neue Betreiber den Namen des Restaurants behalten. Auch am Konzept soll nichts Wesentliches geändert werden. Angestellte hat er auch schon gefunden. Los gehen soll es im neuen Jellyfish dann am 21. September.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.