Delivery Hero erhöht Umsatzprognose – Rückkehr nach Deutschland mit Foodpanda

| Gastronomie Gastronomie

Nach einem starken zweiten Quartal hat der Online-Lieferdienst Delivery Hero seine Umsatzprognose für 2021 angehoben. Das wären im besten Fall gut 100 Millionen mehr als bislang erwartet.

Im zweiten Quartal konnte der Konzern wieder deutlich zulegen. Die Zahl der Bestellungen legte um knapp 80 Prozent auf 730 Millionen zu, während der Gesamtumsatz der Segmente sich mehr als verdoppelte und nun bei 1,55 Milliarden Euro liegt. Die Zahlen sowie die Vorjahreswerte enthalten das inzwischen übernommene südkoreanische Unternehmen Woowa.

Der Fokus des Lieferdienstes liegt weiter auf dem sogenannten Q-Commerce-Geschäft. Dabei sollen Waren innerhalb weniger Minuten von lokalen Partnergeschäften oder firmeneigenen Warenhäusern beim Kunden ankommen. Im zweiten Quartal seien weltweit 84 weitere dieser Mini-Lager gebaut worden. Insgesamt betrieb Delivery Hero Ende Juni insgesamt 687 davon.

Auch in Deutschland wagt sich der Konzern wieder vor. Nach einer mehrwöchigen Testphase in Berlin gab Konzernchef Niklas Östberg in dieser Woche bekannt, im Herbst auch nach Frankfurt, Hamburg und München expandieren zu wollen. Dabei will er über die Marke Foodpanda neben Q-Commerce-Lieferungen auch klassische Restaurantbestellungen ausliefern - diese machen nach wie vor den größeren Anteil des Geschäftes aus. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.

Im Leipziger Hauptbahnhof eröffnet am 16. September Robyn’s mit einer automatisierten Küche. Nach der Bestellung am Terminal übernimmt ein Robotiksystem zentrale Schritte der Zubereitung und kocht die Gerichte vor Ort.

Big Squadra eröffnet ihren dritten Standort in Berlin im historischen Kranzler Eck am Kurfürstendamm. Im November startet das neue Lokal unter dem Namen Circolo Popolare in der bekannten Rotunde des Gebäudes aus den 1950er-Jahren.

Vom 19. September bis 4. Oktober 2026 findet in München das Oktoberfest statt. Auswertungen von Amadeus Travel Intelligence dokumentieren dabei signifikante Verschiebungen bei den internationalen Herkunftsmärkten und dem Buchungsverhalten der Flugreisenden.