Deutscher Gastro-Gründerpreis 2024: Halbfinale am 2. Februar

| Gastronomie Gastronomie

Auch in diesem Jahr haben sich viele Start-ups beim Deutschen Gastro-Gründerpreis beworben. Aus allen Teilnehmern hat die Jury vorab diejenigen ausgewählt, die sie in den Kategorien Innovation, Wirtschaftlichkeit und Persönlichkeit der Gründer am meisten überzeugen konnten. Von Hummus über Waffeln, Manti Pasta und Aalrauch-Matjes bis hin zu zuckerfreien Köstlichkeiten und Döner aus Sonnenblumen, serviert aus dem Food Truck, der Ghost Kitchen oder an der Strandbar: Die Teilnehmer stehen in diesem Jahr beispielhaft für die aufregende kulinarische und konzeptionelle Vielfalt der ganzen Branche. 

Die Jury hat beim Halbfinale am 2. Februar 2024 in der Bullerei in Hamburg die Wahl aus folgenden jungen Konzepten (in alphabetischer Reihenfolge):

  • 85 Grad, Berlin – Traditionelle Manti Pasta aus der 85 Grad Simmer Kitchen in neuen Variationen und Geschmacksrichtungen, www.85grad.com 
  • Alles Waffel oder was?, Hamburg – Das erste Frühstücks- und Brunch-Restaurant mit Fokus auf herzhaften Waffeln, Instagram
  • Foodtrucks United, Feldafing – Geballte Food-Truck-Power für Events aller Art, www.foodtrucksunited.de 
  • Hummusstudio, Berlin – Handgemachte Kichererbsencreme mit spannenden Toppings, www.hummusstudio.com 
  • Hungry Lions, Potsdam – Aus der Geisterküche: Food Delivery neu gedacht, www.hungry-lions-group.de 
  • KeinDöner, Berlin – Pflanzliches Fast Food, nachhaltig und transparent, Instagram
  • Schwarzfischer, Stams (A) – Eigener Fisch frisch auf den Tisch, www.schwarzfischer-stams.at www.schwarzfischer-stams.at
  • Sugarfree, Hamburg – Erstes Low Carb und Keto Café in der Hansestadt, www.sugarfreehamburg.de
  • Watt N’ Blick, Norddeich – Rückbaufähige Strandbar mitten im Weltkulturerbe, Facebook

Nach Abschluss des Online-Votings schickt die Social-Media-Gemeinde zudem als zehnten Halbfinalisten an den Start:

  • Café Ütelier, Gelsenkirchen – Aufbruchs- und Rückzugsort im Kreativquartier mit Café, Konzerten, Lesungen und Ausstellungen, Instagram 

Die Jury des Deutschen Gastro-Gründerpreises besteht in diesem Jahr aus:

  • James Ardinast, Gastronom (Bar Shuka)
  • Frank Buchheister, Vorstandsvorsitzender Leaders Club Deutschland
  • Anja Hirschberger, Unternehmerin (AML Invest)
  • Kurt Höller, Berater (Gastronaut)
  • Sophia Hoffmann, Köchin, Gastronomin (HAPPA Restaurant)
  • Claudia Johannsen, Business Unit Director (Hamburg Messe und Congress)
  • Roland Koch, Gastronom & Hotelier (Gastro Consulting)
  • Michael Kuriat, Unternehmer, Marketing-Experte (TNC Group)
  • Friederike Lekscha, Gastronomin (Geeske & der swarte Roelf)
  • Nicole Marsmann, Trainerin & Service Coach (Future Service Sells)
  • Dieter Moser, Head of Global Sales, (orderbird)
  • Heiner Raschhofer, Gastronom (Soulkitchen Group)
  • Till Riekenbrauk, Unternehmer, Markting-Experte (New Food Love)
  • Marc Uebelherr, Präsident Leaders Club Deutschland, Gastronom (Tasteful Concepts)

Der Deutsche Gastro-Gründerpreis wird traditionell von der Internorga, dem Leaders Club Deutschland und dem Kassensystemhersteller orderbird im Rahmen der Internorga in den Hamburger Messehallen vergeben. Zum Finale des Nachwuchs-Awards am 8. März 2024 sind alle Messebesucher eingeladen. Nach jeweils zehnminütigen Live-Präsentationen stimmen das Publikum und die Zuschauer des Online-Streams über den Hauptgewinner ab. Dem Sieger winken neben Sach- und Coaching-Preisen 10.000 Euro als Startkapital.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.