Die 50 besten Restaurants der Welt 2026 – Asador Etxebarri auf Platz eins

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Das Asador Etxebarri im spanischen Atxondo belegt den ersten Platz der internationalen Rangliste „The 50 Best Restaurants 2026“. Die Organisation The 50 gab die Ergebnisse am 4. November 2026 bei einer Preisverleihung in Lima, Peru, bekannt. Unter den 50 platzierten Restaurants befinden sich auch Betriebe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Das Restaurant von Küchenchef und Inhaber Victor Arguinzoniz erreichte bereits 2025 den zweiten Platz. Im Mittelpunkt der Küche steht die Zubereitung von Speisen über Holzfeuer. Auf den weiteren Plätzen folgen das Gaggan in Bangkok und das Alchemist in Kopenhagen. Den vierten Platz belegt Quintonil in Mexiko-Stadt, gefolgt von Wing in Hongkong.

Frühere Sieger dürfen nicht erneut an der Restaurant-Rangliste teilnehmen

Restaurants, die bereits einmal den ersten Platz der Rangliste „The 50 Best Restaurants“ erreicht haben, werden in die Gruppe „Best of the Best“ aufgenommen. Sie sind bei späteren Ausgaben nicht mehr zur Wahl zugelassen. Mit dem Vorjahressieger Maido aus Lima gehören inzwischen 13 Einträge zu dieser Gruppe.

Zu den bisherigen Erstplatzierten zählen El Bulli (2002 und 2006 bis 2009), The French Laundry (2003 und 2004), The Fat Duck (2005), Noma am ursprünglichen Standort (2010 bis 2012 und 2014), El Celler de Can Roca (2013 und 2015) sowie Osteria Francescana (2016 und 2018).

Ebenfalls zur Gruppe gehören Eleven Madison Park (2017), Mirazur (2019), Noma am späteren Standort (2021), Geranium (2022), Central (2023), Disfrutar (2024) und Maido (2025). Die Organisation führt die beiden Standorte von Noma getrennt auf. Alle genannten Restaurants waren damit für die Abstimmung 2026 ausgeschlossen.

Restaurant Jan in München erreicht Platz 19 der Weltrangliste

Aus Deutschland ist das Restaurant Jan in München auf Platz 19 vertreten. Das Steirereck in Wien erreicht den 30. Rang. Aus der Schweiz steht das Schloss Schauenstein in Fürstenau auf Platz 39 unter den besten 50 Restaurants.

Das Schloss Schauenstein gehört damit zu fünf Restaurants, die 2026 in die Rangliste zurückkehren. Weitere Rückkehrer sind La Colombe in Kapstadt auf Platz 35, Jordnær in Kopenhagen auf Platz 40, El Chato in Bogotá auf Platz 46 und Le Louis XV – Alain Ducasse in Monte Carlo auf Platz 47.

Elf Restaurants schaffen erstmals den Sprung unter die besten 50

Die diesjährige Rangliste umfasst Restaurants aus 28 Gebieten auf sechs Kontinenten. Insgesamt weist die Organisation elf Neuzugänge und fünf Rückkehrer aus.

Den höchsten Neueinstieg erreicht das Tuju in São Paulo auf Platz 16. Das Restaurant unter der Leitung von Küchenchef Ivan Ralston erhält dafür den Highest New Entry Award. Weitere Neuzugänge sind Meet the Bund in Shanghai auf Platz 21, Al Gatto Verde in Modena auf Platz 24 und Masque in Mumbai auf Platz 26.

Das Kadeau in Kopenhagen verbessert sich gegenüber 2025 um 33 Plätze auf Rang acht und erhält den Highest Climber Award. Zu den weiteren Neueinsteigern zählen Le Coquillage in Saint-Méloir-des-Ondes, Ru Yuan in Hangzhou, Nuema in Quito, Onjium in Seoul, Bozar in Brüssel, Naar in Kasauli und Saint Peter in Sydney.

Ferran Adrià und weitere Köche erhalten zusätzliche Auszeichnungen der Organisation

Neben der Rangliste vergab The 50 mehrere persönliche Auszeichnungen. Ferran Adrià, der frühere Küchenchef des Restaurants El Bulli, erhält den SevenRooms Icon Award. Die Organisation verweist bei der Auszeichnung auf seine Arbeit in der gastronomischen Forschung und Ausbildung durch die El Bulli Foundation.

Den Best Female Chef Award erhält Jessica Rosval, Küchenchefin des Al Gatto Verde in Modena. Der Best Pastry Chef Award geht an Dej Kewkacha aus Bangkok, während Lesley Liu vom Restaurant Odette in Singapur mit dem Best Sommelier Award ausgezeichnet wird.

Junghyun Park vom Restaurant Atomix in New York erhält den Estrella Damm Chefs' Choice Award. Das Restaurant Naar im indischen Kasauli wird mit dem Sustainable Restaurant Award ausgezeichnet. Nach Angaben der Organisation verwendet das Restaurant Zutaten aus der Himalaya-Region und passt seine Speisekarte an die sechs dort unterschiedenen Jahreszeiten an.

Drei Berliner Restaurants erreichen die Plätze 51 bis 100

Auf den Plätzen 51 bis 100 der erweiterten Rangliste sind drei weitere deutsche Restaurants vertreten. Nobelhart & Schmutzig in Berlin belegt Platz 76, gefolgt von Coda auf Rang 82 und Tim Raue auf Platz 85. Die Organisation The 50 hatte diesen Teil der Rangliste bereits am 21. Oktober 2026 veröffentlicht. Weitere Restaurants aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz sind auf den Plätzen 51 bis 100 nicht vertreten. Insgesamt stehen damit sechs Restaurants aus dem deutschsprachigen Raum unter den ersten 100 der Rangliste. (Tageskarte berichtete)

Mehr als 1.100 Branchenexperten bestimmen die Platzierungen der Restaurants

Die Rangliste basiert auf den Stimmen der The 50 Best Restaurants Academy, der mehr als 1.100 internationale Experten der Restaurantbranche angehören. Das Abstimmungssystem ist in 28 geografische Regionen unterteilt. Nach Angaben der Organisation werden jährlich mindestens 25 Prozent der Mitglieder ausgetauscht. Zudem weist The 50 für die Akademie ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis aus.

Die Beratungsgesellschaft Deloitte begleitet das Abstimmungsverfahren als unabhängiger Prüfungspartner. Verantwortlich für die Organisation der Auszeichnungen und die Erstellung der Ranglisten ist die The 50 Group, die zum Unternehmen William Reed gehört.

The 50 Best Restaurants 2026 – Die vollständige Rangliste

  1. Asador Etxebarri – Atxondo, Spanien

  2. Gaggan – Bangkok, Thailand

  3. Alchemist – Kopenhagen, Dänemark

  4. Quintonil – Mexiko-Stadt, Mexiko

  5. Wing – Hongkong, China

  6. The Chairman – Hongkong, China

  7. Kjolle – Lima, Peru

  8. Kadeau – Kopenhagen, Dänemark

  9. Diverxo – Madrid, Spanien

  10. Plénitude – Paris, Frankreich

  11. Atomix – New York, USA

  12. Sorn – Bangkok, Thailand

  13. Mérito – Lima, Peru

  14. Sühring – Bangkok, Thailand

  15. Odette – Singapur

  16. Tuju – São Paulo, Brasilien

  17. Mingles – Seoul, Südkorea

  18. Nusara – Bangkok, Thailand

  19. Jan – München, Deutschland

  20. Piazza Duomo – Alba, Italien

  21. Meet the Bund – Shanghai, China

  22. Boragó – Santiago, Chile

  23. Vyn – Skillinge, Schweden

  24. Al Gatto Verde – Modena, Italien

  25. Lasai – Rio de Janeiro, Brasilien

  26. Masque – Mumbai, Indien

  27. Reale – Castel di Sangro, Italien

  28. Trèsind Studio – Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

  29. Enigma – Barcelona, Spanien

  30. Steirereck – Wien, Österreich

  31. Celele – Cartagena, Kolumbien

  32. Potong – Bangkok, Thailand

  33. Elkano – Getaria, Spanien

  34. Le Coquillage – Saint-Méloir-des-Ondes, Frankreich

  35. La Colombe – Kapstadt, Südafrika

  36. Ru Yuan – Hangzhou, China

  37. Nuema – Quito, Ecuador

  38. Atelier Moessmer Norbert Niederkofler – Bruneck, Italien

  39. Schloss Schauenstein – Fürstenau, Schweiz

  40. Jordnær – Kopenhagen, Dänemark

  41. Onjium – Seoul, Südkorea

  42. Bozar – Brüssel, Belgien

  43. Le Calandre – Rubano, Italien

  44. Don Julio – Buenos Aires, Argentinien

  45. Mayta – Lima, Peru

  46. El Chato – Bogotá, Kolumbien

  47. Le Louis XV – Alain Ducasse – Monte Carlo, Monaco

  48. Ikoyi – London, Vereinigtes Königreich

  49. Naar – Kasauli, Indien

  50. Saint Peter – Sydney, Australien

Quelle: The 50 Best Restaurants 2026, offizielle Rangliste vom 4. November 2026, Seiten 5 und 6 der Pressemitteilung. Die Ländernamen wurden zur besseren Orientierung ergänzt.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

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