Die Food-Trends fürs neue Jahr

| Gastronomie Gastronomie

Das neue Jahr rückt mit großen Schritten näher und hat jede Menge neue Food-Trends im Gepäck. Welche das sind, hat nun das US-Unternehmen „Whole Foods Market“ enthüllt. Dazu analysierten Trendforscher die Vorlieben der Verbraucher und Erkenntnisse aus der Produktbeschaffung. In Kombination mit weltweiten Food-Ausstellungen ist dabei ein Best-of der Trends 2019 herausgekommen. 

Geschmack aus dem pazifischen Raum
Im kommenden Jahr werden demnach verstärkt Zutaten aus dem pazifischen Raum (Asien, Ozeanien und die Westküste Nord- und Südamerikas) in den Lebensmittelgeschäften und in den Restaurants auftauchen. Zutaten wie Longganisa (eine philippinische Schweinefleischwurst), getrocknete Garnelen, Tintenfisch und Garnelenpaste stehen zur Verfügung. Doch auch tropische Früchte wie Guave, Drachenfrucht und Passionsfrucht sind ein Trend. 

Produkte aus Hanf
Hanfsamen und Öle sind für Foodfans nichts Neues. Vor allem in den USA sind sie in Produkten von Waffelmischungen bis hin zu getrockneten Nudeln zu finden. Im kommenden Jahr sollen aber noch viele weitere Produkte auf den Markt kommen. Es sei klar, dass Lebensmittel auf Hanfbasis Mainstream werden, sind die Analysten überzeugt. 

Snacks aus Fleischimitat
Konsumenten, die gerne Grünzeug essen, müssen dabei nicht auf den Fleischgeschmack verzichten. Pflanzliche Lebensmittel werden also auch im kommenden Jahr überraschen. Auch wenn pflanzliche Lebensmittel nicht gerade ein neuer Trend sind, werden 2019 immer mehr Menschen pflanzliche Snacks ausprobieren. Und das nicht nur Vegetarier und Veganer.

Neue Eiscremesorten
Statt dem klassischen Vanilleeis kommen 2019 ganz neue Aromen in die Waffel. So zum Beispiel Avocado, Hummus oder Tahinipaste aus Sesamkörnern. Desserts auf pflanzlicher Basis sowie die herzhaften Eiscremesorten sollen im nächsten Jahr daher die kulinarische Weltbühne erobern. 

Maritime Leckereien
Snacks aus Algen sind schon seit Jahren beliebt. Die Experten erwarten für das kommende Jahr aber noch einen größeren maritimen Einfluss auf die Lebensmittel. Ob Snacks aus Seerosensamen, pflanzliche Thunfisch-Alternativen oder Nudeln aus Seetang: Der Ozean wird 2019 eine große Rolle spielen.  

Weitere Trends für 2019 sind probiotische Lebensmittel, umweltfreundliche Verpackungen und proteinreiche Snacks. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach fünf Jahren Planung und Sanierung ist der Berggasthof Streichen im Chiemgau wieder geöffnet. Das Haus bietet 90 Plätze im Gasthof, 140 Sitzplätze im Biergarten und elf Gästezimmer; neuer gastronomischer Partner ist Augustiner-Bräu.

Nach wochenlangem Hickhack ist nun auch die Vergabe für ein letztes Wiesnzelt geklärt: Der Gastronom Klaus Bartl bekommt doch noch sein Wiesnzelt – und muss jetzt im Rekordtempo aufbauen. Der Grundsatzstreit um die Zeltvergabe ist dennoch nicht beigelegt.

Das Berliner Hotel Luc ersetzt sein bisheriges Gastronomiekonzept Heritage durch das neue Angebot You. Das Restaurant und Bar-Konzept soll künftig flexibler auf urbane Gästeanforderungen reagieren.

YouLend und Just Eat Takeaway.com haben eine Zwischenbilanz ihrer Kooperation vorgelegt. Seit dem Start der Partnerschaft im Jahr 2022 wurden demnach europaweit Finanzierungen in einer Gesamthöhe von mehr als 150 Millionen Euro an Gastronomiebetriebe vermittelt.

Die Mehrheit der Deutschen befürwortet Adults-only-Gastronomie – und würde lieber ihren Vierbeiner mitnehmen als den Nachwuchs des Tischnachbarn zu tolerieren. Die Zustimmung zu Angeboten nur für Erwachsene unterscheidet sich der Umfrage zufolge deutlich nach Altersgruppen.

Klagen, Rücktritte, geplatzte Träume: Ein Münchner Wirt sorgt für Wirbel auf dem Oktoberfest. Was steckt hinter dem überraschenden Rückzug – und wer könnte profitieren?

Der Dehoga Bayern hat die Sieger des Wettbewerbs zum Lieblingsbiergarten 2026 bekannt gegeben. Mehr als 16.300 Gäste stimmten über insgesamt 72 teilnehmende Betriebe in drei Größenkategorien ab.

Mitchells & Butlers hat in der Augsburger Innenstadt eine neue Filiale ihrer Marke Alex eröffnet. In die Zusammenlegung und den aufwändigen Umbau der zwei ehemaligen Gewerbeflächen investierte das Unternehmen rund 1,7 Millionen Euro.

Wenige Wochen vor dem Oktoberfest muss die Stadt München kurzfristig einen neuen Betreiber für die Fläche der Münchner Stubn finden. Nach dem Rückzug von Alexander Egger läuft die Suche unter engem Zeitplan – ein möglicher Nachrücker steht bereits im Fokus.

Ministerpräsident Boris Rhein und DEHOGA Hessen haben in Bensheim die besten Dorfgasthäuser Hessens 2026 ausgezeichnet. Beide hoben die Bedeutung der Betriebe als Treffpunkte, Arbeitgeber und Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in ländlichen Regionen hervor.