Die Nominierten für die Mixology Bar Awards

| Gastronomie Gastronomie

Im Oktober werden die Mixology Bar Awards zum zwölften Mal verliehen. Auch in diesem Jahr sticht in der „Short List“ eine Vielzahl an Bars in Klein- und Großstädten, mit aufstrebenden, junge Bartendern, die gleichsam wie jahrzehntelange Gastgeber oder Betreiber nominiert sind.

Bamberg, Freiburg oder Zell am Ziller machen mit Persönlichkeiten und Einrichtungen neben den Bar-Metropolen Berlin, Wien oder Zürich auf sich aufmerksam. Man darf gespannt sein, welche Stadt sich über eine oder vielleicht auch mehrere schwarze Trophäen von Schott-Zwiesel freuen wird. Wie im Vorjahr, als das One Trick Pony der Stadt Freiburg gleich drei Awards bescherte. In diesem Jahr kann die vorjährig unter anderem als Beste Neue Bar des Jahres ausgezeichnete Trinkstätte in dieser Kategorie zwar nicht als Titelverteidiger wirken, ist jedoch in der Königskategorie Bar des Jahres Deutschland nominiert; außerdem und zur Freude des Pony-Teams neuerdings in der Kategorie Barteam des Jahres. Damit stehen die Ponys im Wettbewerb mit dem Titelverteidiger, der Münchner Bar Schumann’s. Vorjahresgewinner wie die Bar Kleinod aus Wien oder die Old Crow Bar in Zürich dürfen sich erneut über die Nominierungen als Beste Bar des Jahres ihrer jeweiligen Ländern freuen.

Die Berliner Bar am Steinplatz zeigt sich in der Short List einerseits als Verteidigerin des Titels Hotelbar des Jahres. Andererseits ist sie mit Barmanager Christian Gentemann in den Kategorien Mixologe sowie Barkarte des Jahres insgesamt drei Mal in der Short List zu sichten.

Der Länderbetrachtung zufolge ist bereits jetzt sichergestellt, dass der Mixologe des Jahres aus Deutschland sein wird. Und in Europa darf London sich zum jetzigen Zeitpunkt schon als Gewinnerstadt sehen, denn alle fünf Nominierten in der europäischen Kategorie Bester Europäischer Mixologe des Jahres sind in Londoner Bars tätig.

Welche Stadt in Österreich, Deutschland oder der Schweiz schließlich mit der besten Neuen Bar des Jahres gerühmt wird, bleibt abzuwarten. Thomas Pflanz lebt in der nominierten Berliner Hildegard Bar seine jahrzehntelang währende Leidenschaft als Gastgeber weiterhin aus und findet sich zudem als solcher im Kreis der Nominierten.
 

KATEGORIEN DER GSA-LÄNDER

NEWCOMER DES JAHRES (PRÄSENTIERT VON NIKKA WHISKY)

Dominik Oswald, Hammond Bar, Wien

Georg Häussler, Werk 8, Basel

Katalin Bene, Voodoo Reyes, Genf

Nicole Brunner, Golvet, Berlin

Sven Goller, Das Schwarze Schaf, Bamberg


GASTGEBER DES JAHRES (PRÄSENTIERT VON RAUCH FRUCHTSÄFTE)

Armin Azadpour, Hunky Dory, Frankfurt

Kostas Ignatiadis, Schumann’s, München

Christian Heiss, Kronenhalle, Zürich

Thomas Pflanz, Hildegard Bar, Berlin

Indika Silva, Toddy Tapper, Köln


MIXOLOGE DES JAHRES (PRÄSENTIERT VON SIERRA MILLENARIO)

Christian Gentemann, Bar am Steinplatz, Berlin

Michele Heinrich, The Kinly Bar, Frankfurt

Oliver Ebert, Becketts Kopf, Berlin

René Soffner, The Kinly Bar, Frankfurt

Volker Seibert, Seiberts, Köln


BARTEAM DES JAHRES (PRÄSENTIERT VON BRUICHLADDICH)

Werk 8,Basel

One Trick Pony, Freiburg

Provocateur, Berlin

Schumann’s, München

Spirits, Köln


BAR MENU DES JAHRES (PRÄSENTIERT VON GIN MARE)

Matiki, Wien

Provocateur, Berlin

Bar am Steinplatz, Berlin

Zephyr, München

Little Link, Köln


NEUE BAR DES JAHRES (PRÄSENTIERT VON BELSAZAR VERMOUTH)

Embury Bar, Frankfurt

Hildegard Bar, Berlin

Jigger & Spoon, Stuttgart

Voodoo Reyes, Genf

The Birdyard, Wien


BAR DES JAHRES, DEUTSCHLAND (PRÄSENTIERT VON VEUVE CLICQUOT)

Becketts Kopf, Berlin

Imperii, Leipzig

Velvet, Berlin

Goldene Bar, München

One Trick Pony, Freiburg


BAR DES JAHRES, ÖSTERREICH (PRÄSENTIERT VON DEL FABRO)

Kleinod, Wien

Hammond Bar, Wien

Englhof Bar, Zell am Ziller

Josef Cocktailbar, Wien

The Sign Lounge, Wien


BAR DES JAHRES, SCHWEIZ (PRÄSENTIERT VON  XELLENT SWISS VODKA)

Angels’ Share, Basel

Kronenhalle, Zürich

Werk 8, Basel

Old Crow, Zürich

Little Barrel, Genf


HOTELBAR DES JAHRES (PRÄSENTIERT VON HIRSCHRUDEL)

Bar am Steinplatz, Hotel am Steinplatz, Berlin

Englhof Bar, Hotel Engelhof, Zell am Ziller

Provocateur, Provocateur Hotel, Berlin

Bristol Bar, Bristol Hotel, Frankfurt

Capella Bar, Breidenbacher Hof, Düsseldorf


BRAND AMBASSADOR DES JAHRES (PRÄSENTIERT VON THOMAS HENRY)

Hasan Sivrikaya,  Bacardi-Martini, Schweiz und Österreich

Markus Heinze, Glenfiddich & The Balvenie/Campari, Deutschland

Alewxandra Bisanz, Bulleit/Diageo, Österreich

Coco Prochorowski, Hendrick’s Gin/Campari, Deutschland

Stella Bouchette, Linie Aquavit/Arcus, Deutschland


SALES REPRESENTATIVE DES JAHRES (PRÄSENTIERT VON COCKTAILIAN)

Bernhard Stadler, Diageo

Martin Börzel, Campari

Simon Schmidlin, Charles Hofer SA

Swen Neumann, Campari

Marco Lopez, Campari


EUROPÄISCHE KATEGORIEN

BESTE NEUE EUROPÄISCHE BAR DES JAHRES (PRÄSENTIERT VON HEINEKEN)

Nomads Cocktail Bar, Vilnius, Litauen

Jigger and Spoon, Stuttgart, Deutschland

Luciole, Cognac, Frankreich

Two Schmucks, Barcelona, Spanien

The Mint Gun Club, London, Großbritannien


BESTE EUROPÄISCHE BAR DES JAHRES  (PRÄSENTIERT VON MIXOLOGY)

Oriole Bar, London, Großbritannien

Coupette, London, Großbritannien

Scout, London, Großbritannien

American Bar im Savoy, London, Großbritannien

The Clumsies, Athen, Griechenland


BESTER EUROPÄISCHER MIXOLOGE DES JAHRES (PRÄSENTIERT VON LINIE AQAUAVIT)

Matt Whiley, Scout, London, Großbritannien

Chris Moore, Coupette, London, Großbritannien

Marian Beke, The Gibson, London, Großbritannien

Agostino  Perrone, The Connaught Bar, London, Großbritannien

Remy Savage, Artesian Bar, London, Großbritannien

BESTE EUROPÄISCHE SPIRITUOSE ODER BESTES BARPRODUKT DES JAHRES (PRÄSENTIERT VON BAR CONVENT BERLIN)

Tempus Fugit Crème de Banane, Tempus Fugit Spirits, Schweiz

Martini Riserva Speciale Bitter, Martini & Rossi, Italien

Bogart’s Bitters, The Bitter Truth, Deutschland

Plantation Xaymaca, Plantation/Maison Ferrand, Jamaika

Seedlip Grove 42, Seedlip, Großbritannien

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Restaurant 5 in Stuttgart hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung abgeschlossen und setzt seinen Betrieb mit einem neuen Investor fort. Wie das Unternehmen mitteilt, ist damit der Fortbestand des Betriebs langfristig gesichert.

Yannick Alléno übernimmt mit insgesamt 18 Michelin-Sternen die weltweite Spitzenposition unter den aktiven Köchen. Der entscheidende Zuwachs resultiert aus der aktuellen Bewertung des Restaurants Monsieur Dior sowie neuen Sternen in Monaco.

Einen Wein aus dem Geburtsjahr des Nachwuchses bis zu dessen Hochzeit optimal lagern. Aus diesem Bedürfnis ist die Winebank zwar entstanden. Das Franchiseunternehmen hat jedoch einen anderen Fokus.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat eine neue Themenseite „Küchenbetriebe“ veröffentlicht. Diese bündelt nach Angaben der BGN relevante Anforderungen und Praxishinweise für Betriebe mit Küchen und ist im Bereich „Branchenwissen“ verfügbar.

Eat Happy Group und Hana Europe verhandeln über eine Fusion mit dem Ziel, eine europäische Plattform für asiatische Fertiggerichte aufzubauen. Die Umsetzung steht unter Vorbehalt von Genehmigungen und Betriebsratsanhörungen.

Das 39. Schleswig-Holstein Gourmet Festival verzeichnete rund 2.420 Gäste und über 12.700 servierte Speisen. Neben kulinarischen Schwerpunkten durch 22 Gastköche stand ein Charity-Dinner zugunsten des Kinderschutzbundes im Mittelpunkt der Saison.

Spitzenköche mit insgesamt 26 Michelin-Sternen trafen sich Ende März in Kitzbühel zum Wettbewerb Koch-Legenden am Hahnenkamm. Neben einem Skirennen standen handwerkliche Prüfungen und der fachliche Austausch im Mittelpunkt.

Die Berliner Restaurant-Reservierungsplattform Quandoo wird ihren Betrieb einstellen. Das Unternehmen teilte auf seiner Webseite mit, die Plattform bis Ende Dezember 2026 „in einem geplanten und geordneten Prozess“ abzuwickeln.

Klüh Catering kooperiert mit der TU Dortmund und dem Universitätsklinikum Essen im Projekt Green Hospital Food. Die Initiative strebt eine klimaneutrale und gesundheitsfördernde Verpflegung im Krankenhaussektor bis 2027 an.

Eine aktuelle Bitkom-Studie belegt, dass die Mehrheit der Deutschen voreingestellte Trinkgeldoptionen an Kartenterminals ablehnt. Vor allem mangelndes Vertrauen in die Weiterleitung der Beträge und die Beeinflussung der Trinkgeldbeträge durch feste Prozentsätze sorgen für Skepsis.