Die Vegetarier-freudlichsten Länder Europas

| Gastronomie Gastronomie

Eine Studie, die von dem britischen Unternehmen The Eco Experts durchgeführt wurde, hat untersucht, wie vegetarierfreudlich 26 Länder in Europa sind. Ergebnis: Die Schweiz ist das Top-Land für Vegetarier. Portugal dagegen ist das Eldorado für Fleischfreunde. Deutschland liegt im Mittelfeld.

Die Schweiz hat die höchste Dichte an vegetarisch-freundlichen Restaurants in Europa, mit etwas mehr als einhundertfünfundsechzig vegetarischen Restaurants pro einhunderttausend Menschen.
Außerdem hat das Land mit 74,7 kg pro Kopf den niedrigsten Fleischkonsum pro Jahr und mit 28,55 Euro pro Kilogramm auch das teuerste Fleisch in ganz Europa.
Darüber hinaus wird geschätzt, dass fast die Hälfte der Bürger zwischen 15 und 34 Jahren vollständig aufgehört haben, Fleisch zu essen oder zumindest die Menge, die sie konsumieren, deutlich reduziert haben.

Die anderen Länder, die die Top Ten bilden, sind Finnland,  Norwegen, Schweden, Großbritannien, Belgien, Ungarn, Italien, Estland und Irland.
Die Länder wurden nach der Anzahl der vegetarisch-freundlichen Restaurants pro 100.000 Personen eingestuft, nach dem jährlichen Fleischkonsum pro Person und dem Durchschnittspreis von einem Kilogramm Fleisch.

Hier die Die kompletten Studienergebnisse.

Die Liste der vegetarierfreudlichen Länder:

  1. Schweiz
  2. Finnland
  3. Norwegen
  4. Schweden
  5. Großbritannien
  6. Belgien
  7. Ungarn
  8. Italien
  9. Estland
  10. Irland
  11. Niederlande
  12. Slowakei
  13. Spanien
  14. Deutschland
  15. Österreich
  16. Tschechien
  17. Polen
  18. Bulgarien
  19. Frankreich
  20. Ukraine
  21. Kroatien
  22. Griechenland
  23. Russland
  24. Litauen
  25. Dänemark
  26. Portugal

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Finalisten für den Deutschen Gastro-Gründerpreis 2026 wurden in Hamburg nominiert. Fünf innovative Konzepte aus Deutschland treten im März auf der Internorga gegeneinander an, um die Auszeichnung und Förderpakete zu gewinnen.

Der Guide Michelin hat die neuen Sterne-Auszeichnungen für Großbritannien und Irland bekanntgegeben. Während die Spitze der Drei-Sterne-Gastronomie stabil bleibt, verzeichnete die Auswahl signifikante Zuwächse bei den Zwei- und Ein-Sterne-Häusern.

Wer den Valentinstag im Restaurant oder Café verbringt, muss tiefer in die Tasche greifen: Die Preise in der Gastronomie stiegen 2025 um 3,6 Prozent und liegen damit weiterhin deutlich über der allgemeinen Inflationsrate. Erhebliche Preissteigerungen zeigen sich im Fünf-Jahres-Vergleich.

Bei den ahgz Sterne Awards 2026 teilen sich das Münchner Restaurant Jan und die Schwarzwaldstube aus Baiersbronn den ersten Platz. Das Ranking basiert auf einer kombinierten Auswertung führender Restaurantführer und einer Branchenbefragung unter 200 Spitzenköchen.

Eine aktuelle Civey-Umfrage offenbart eine geteilte Meinung zur Finanzierung des Oktoberfests: Während bundesweit 46 Prozent der Bürger einen Eintrittspreis befürworten, regt sich in Bayern und bei der Münchner Stadtspitze deutlicher Widerstand gegen den Vorstoß der Brauer.

Studierende können in den Hochschulen vergleichsweise günstig speisen. Nicht alle geben danach Besteck und Geschirr wieder ab - Diebstahl ist ein Thema. Doch es gibt weitere Gründe für den Schwund.

Die Gastronomie ist der Hauptgewinner auch der diesjährigen Karnevalssession. Wie die Rheinische Post unter Berufung auf das IW berichtet, fließen rund 900 Millionen Euro in die Kassen der Gastwirte, während der Gesamtwirtschaftsfaktor bundesweit bei zwei Milliarden Euro liegt.

Das mit einem Stern ausgezeichnete Marburger Esszimmer unter der Leitung von Kathrin und Denis Feix schließt zum 1. März. Trotz exzellenter Kritiken sieht die Vila Vita Marburg SE am Standort keine langfristige wirtschaftliche Basis für das spezialisierte Fine-Dining-Konzept.

Ein leuchtend buntes Plakat wirbt in diesem Jahr für das Münchner Oktoberfest. Was das Siegermotiv besonders macht und warum es bei Jury und Publikum gut ankam.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent führt in der Gastronomie nicht zu sinkenden Preisen. Eine Auswertung von Meoton zeigt, dass die Branche die Entlastung nutzt, um gestiegene Kosten abzufedern und das Preisniveau stabil zu halten.