DIHK-Umfrage: Gastgewerbe schon vor neuem Lockdown unter Druck

| Gastronomie Gastronomie

Viele Restaurants und Kneipen in Deutschland standen schon vor dem neuen Lockdown im November stark unter Druck. Nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags(DIHK) meldeten 42 Prozent der Gastronomie-Unternehmen eine schlechte Geschäftslage. In der Gesamtwirtschaft galt dies für 29 Prozent. Das ergab eine am Freitag veröffentlichte Sonderauswertung der aktuellen DIHK-Konjunkturumfrage. Sie war vor den Beschlüssen von Bund und Ländern am Mittwoch abgeschlossen.

Bund und Länder hatten die härtesten Maßnahmen seit dem großen Lockdown im Frühjahr beschlossen, um die zweite Corona-Welle zu brechen. Ab Montag sollen Gastronomiebetriebe für den gesamten Monat November schließen. Hotels dürfen keine Touristen mehr aufnehmen. Die Regierung hatte Milliardenhilfen angekündigt.

Laut DIHK-Umfrage gaben 34 Prozent der befragten Restaurants und Kneipen an, unter Liquiditätsengpässen zu leiden. Bei 55 Prozent der Firmen ging das Eigenkapital zurück. Über alle Branchen sei das Thema Liquidität für 19 Prozent der Befragten ein Problem, Eigenkapital für 28 Prozent. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.