Discotheken-Unternehmerpreis 2025 geht an Frederik Heede vom Alando Palais Osnabrück

| Gastronomie Gastronomie

Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe e.V. (BDT im DEHOGA Bundesverband) hat auf seiner Fachtagung „Club Convention“ in Berlin den Discotheken-Unternehmerpreis 2025 verliehen. Die höchste Auszeichnung der Branche ging am 9. Oktober 2025 an Frederik Heede, den Inhaber und Geschäftsführer der Diskothek Alando Palais in Osnabrück.

Kontinuierliche Weiterentwicklung ausgezeichnet

Die begehrte Trophäe erhielt Heede für sein unternehmerisches Schaffen. Das heutige Alando Palais entstand aus dem ehemaligen Pottgrabenbad in Osnabrück und entwickelte sich zu einem Club- und Eventkomplex, der laut BDT-Angaben über die Stadtgrenzen hinaus Maßstäbe setzt. In seiner 25-jährigen Tätigkeit habe Heede das Alando konstant weiterentwickelt, modernisiert und ergänzt.

Die Übergabe des Branchen-Awards erfolgte vor Clubbetreibern aus Deutschland und Österreich. BDT-Präsident Holger Bösch hielt die Laudatio und hob dabei die herausragenden Leistungen des Unternehmers hervor. Er betonte insbesondere den stetigen Ausbau und die Weiterentwicklung des Unternehmens durch Heede.

Prominente Gäste auf der Club Convention 2025

Neben der Preisverleihung stand die diesjährige Club Convention im Zeichen eines prominenten Besuchs. Jana Schimke, die zukünftige Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes, nahm an dem Branchentreffen teil.

Der BDT ist der spezielle Berufsverband der Clubbetreiber und Discothekenunternehmer in Deutschland. Er ist im DEHOGA Bundesverband angesiedelt und vertritt die fachspezifischen Interessen der Branche. Zu den Aufgaben des Verbands zählen die Förderung des Austauschs und der Kommunikation zwischen den Mitgliedern sowie das Anbieten eines Fort- und Weiterbildungsprogramms auf seinen Tagungen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit Beginn des Jahres 2026 tritt die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf sieben Prozent in Kraft. Gastronomische Betriebe müssen ihre Abrechnungssysteme rechtzeitig umstellen und spezifische Vorgaben bei der Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen sowie bei Pauschalangeboten umsetzen. Was Gastgeber jetzt umsetzen müssen.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Änderung des Umsatzsteuergesetzes im Dezember 2025 beschlossen. Für gastronomische Betriebe ergibt sich daraus ein unmittelbarer Handlungsbedarf. Was Gastronomen jetzt beachten müssen.

Mehr Tempo, weniger Bürokratie: Berlin will die Gründung von Gaststätten erleichtern. Der Senat setzt dabei auf Digitalisierung und neue Regeln für Außengastronomie.

Für Zwei-Sterne-Köchin Rosina Ostler ist ein perfekt inszenierter Teller die «Erweiterung der Stimme des Kochs». Der Küchenchefin vom «Alois» in München ist die Gestaltung genauso wichtig wie der Geschmack. Die wichtigsten Regeln für den perfekten Teller.

Mild und leicht süßlich schmeckt das Fleisch der Nager laut Kennern. Rasant breiten sich die invasiven Tiere vielerorts in Schleswig-Holstein aus. Ein Caterer im Norden serviert jetzt Nutria-Braten.

Weniger Restaurantbesuche, kleinere Bestellungen und schließende Betriebe belasten die Gastronomie. DEHOGA-Schatzmeister Gereon Haumann hofft auf Weihnachten und den Jahreswechsel.

Viele Restaurants und Imbissstuben zeigen bei der Kartenzahlung auf dem Lesegerät inzwischen Vorschläge für bestimmte Trinkgeldbeträge an - und stoßen damit bei vielen Gästen auf Ablehnung.

Der HelloFresh Trend Report 2025 analysiert die Kochgewohnheiten der Deutschen und zeigt eine wachsende Offenheit für internationale Gerichte bei gleichzeitigem Festhalten an Klassikern.

Die Hamburger Trattoria Cuneo ist mit der 22. Walter-Scheel-Medaille geehrt worden. Die Auszeichnung würdigt die Verdienste des Hauses um die europäische Genusskultur und hebt gleichzeitig die historische Bedeutung des deutsch-italienischen Anwerbeabkommens hervor.

Die Gastronomie in Deutschland verzeichnete im Oktober 2025 einen realen Umsatzrückgang von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zudem korrigierte das Statistische Bundesamt die Werte für den Monat September nach unten.