Drei „kleine“ Wiesn-Wirte verzichten auf Preiserhöhungen 

| Gastronomie Gastronomie

In dieser Woche gaben die großen Oktoberfestzelte ihre Bierpreise bekannt. Erstmals gehen 13 große Zelte über 11 Euro für einen Liter Bier (Tageskarte berichtete). Ein anderes Bild zeigt sich bei den kleinen Zelten: Hier halten drei Wirte die Vorjahrespreise, andere erhöhen nur leicht, bleiben aber unter der 11 Euro Marke.

Keine Preiserhöhung gibt es bei Ammer Hühner- und Entenbraterei (10,80 Euro), Wirtshaus im Schichtl (10,70 Euro) und Zum Stiftl (10,90 Euro). Die Münchner Knödelei hat den Preis um lediglich 10 Cent angeglichen (10,90 Euro). Die Preisspanne für einen Liter Oktoberfestbier der kleinen Wiesnzelte liegt zwischen 10,70 bis 11.40 Euro. Insgesamt wurde der Bierpreis zwischen Null und 5,5 Prozent angepasst. Die Umsatzpacht an die Stadt München erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 20 Prozent erhöht, von 5,1 auf 6,1 Prozent.

Sprecher Lorenz Stiftl erklärt: „Wir wollen ein friedliches Mitanand und dass sich die Münchner die Wiesn noch gerne leisten. Deswegen haben wir versucht, die Bierpreise moderat zu halten. Was uns wegen den gestiegenen Standgeldern und den unterschiedlichen Kostenstrukturen der jeweiligen Betriebe nur bedingt möglich war. Wir stehen für Qualität und Traditionen. Wir bieten den
Wiesn-Besuchern speziell gebrautes Oktoberfestbier, hochwertige Schmankerl und dazu eine gemütliche Atmosphäre mit täglicher Livemusik. Zur Mittags-Wiesn haben wir extra verbilligte Angebote und reservierungsfreie Plätze, mit denen wir gezielt die Familien und Senioren ansprechen wollen.“

Zu den 21 kleine Wiesnzelte gehören foglende Hühner- und Entenbratereien: Ammer Hühner- und Entenbraterei, Goldener Hahn, Heimer, Zum Stiftl. Bayerische Spezialitäten, Fisch & Meeresfrüchte: Freisinger´s Käs- und Weinstubn, Fisch-Bäda, Glöckle Wirt, Haxnbraterei Hochreiter, Heinz Wurst und Hühnerbrater, Hochreiter´s Kalbsbraterei, Hochreiter´s Zur Bratwurst, Metzger Stubn – vinzenzmurr, Münchner Knödelei, Wildstuben, Wirtshaus im Schichtl. Café- und Weinzelte: Bodos Cafézelt, Café Kaiserschmarrn, Café Mohrenkopf, Schiebl´s Kaffeehaferl, Wiesn Guglhupf Cafe-Dreh-Bar. Oide Wiesn: Original Münchner Volkssängerzelt Zur Schönheitskönigin
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.