Düsseldorf bereitet sich auf „Chefs in Town“ 2025 vor

| Gastronomie Gastronomie

Düsseldorf wird vom 26. bis 28. September 2025 erneut Schauplatz des Gastro-Festivals „Chefs in Town“ sein. Die von METRO initiierte Veranstaltung geht nach Angaben der Organisatoren in die zweite Runde und soll in diesem Jahr eine größere Vielfalt an kulinarischen Angeboten präsentieren. Über 100 teilnehmende Betriebe aus verschiedenen Stadtteilen sowie Gastronomen aus dem In- und Ausland werden erwartet.

Stärkung der Gastronomie im Fokus

Das im Jahr 2024 gestartete Format „Chefs in Town“ hat sich zu einer überregional beachteten Initiative entwickelt, die die Gastronomie als wichtigen Wirtschaftsfaktor sowie als gesellschaftliche und kulturelle Kraft hervorheben möchte. Heiko Antoniewicz, Spitzenkoch und Schirmherr des Formats, kommentierte die Entwicklung: „'Chefs in Town' wurde zum absoluten Gesprächsthema in der Gastro-Community und das vollkommen zu Recht. Genau solche Impulse braucht unsere Branche. Menschen und Unternehmen mit Leidenschaft und Engagement, die gemeinsam außergewöhnliche Projekte realisieren und dabei sowohl unsere Stärken als auch die Herausforderungen sichtbar machen. Und wenn am Ende glückliche Gäste nach Hause gehen, wissen wir: Unsere Mission ist erfüllt.“

Kulinarische „Matches“ und weitere Angebote

Ein Kernstück des Festivals sind die sogenannten „Matches“, bei denen lokale Betriebe mit prominenten Köchen und Gastronomie-Persönlichkeiten zusammenarbeiten. Die Bandbreite der teilnehmenden Orte reicht von Imbissbuden bis zu Fine-Dining-Restaurants.

Zu den angekündigten Highlights von „Chefs in Town“ 2025 gehören unter anderem:

  • Das Team der „Bullerei“ aus Hamburg kocht im „Berens am Kai“.

  • Aki Vierboom serviert Büdchen-Klassiker im „Fortuna Büdchen“, begleitet von Düsseldorfer DJs.

  • Die „Freaks to Table“ treten im „Lido im Hafen“ auf.

  • Tim Raue präsentiert eine Pizza-Interpretation im „Hotel Hotel“.

  • Clara Hunger trifft auf die Küche des „Paradise Now“.

  • The Duc Ngo übernimmt das „Fischhaus“.

  • Linh Nguyen mixt Drinks im „Lettinis“, im Albrecht-Dürer-Berufskolleg und im „The View“.

  • Stefan Marquard kocht auf einem Rheinschiff mit der Crew der Köln-Düsseldorfer sowie mit Auszubildenden im Berufskolleg.

  • Der Schauspieler Tim Oliver Schultz kreiert Gerichte im „Lettinis“ zusammen mit Stefania Lettini und Nicoletta Polo Lanza Tomasi Duchess of Palma.

Zusätzlich zu diesen Kooperationen werden zahlreiche lokale Betriebe eigene Veranstaltungen und Angebote ohne externe Unterstützung präsentieren. Kerstin Rapp-Schwan, Mitinitiatorin von „Chefs in Town“, Gastronomin in Düsseldorf und Vizepräsidentin der IHK Düsseldorf, betonte: „Die Matches von 'Chefs in Town' erzeugen eine enorme Aufmerksamkeit und machen erlebbar, wie viel kreative Energie in unserer Branche steckt. Doch es geht um mehr: Für uns steht die gesamte kulinarische Vielfalt aller teilnehmenden Restaurants im Mittelpunkt. Die Gastronomie ist ein sozialer Schmierstoff, sie verbindet Menschen, schafft Gemeinschaft und prägt das kulturelle Leben in unseren Städten. Mit 'Chefs in Town' wollen wir das sichtbar machen und die Relevanz unserer Branche stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Dass wir in diesem Jahr noch mehr lokale und externe Genuss-Experten zusammenbringen konnten als beim Auftakt, zeigt, wie groß das Potenzial und die Begeisterung sind.“

Förderung und Partnerschaften

Die Teilnahme für Restaurants ist kostenfrei, da „Chefs in Town“ durch Kooperationen mit verschiedenen Partnern finanziert wird. Neben METRO, dem Initiator der Veranstaltung im Jahr 2024, gehören zu den Unterstützern Coca-Cola, die Stadt Düsseldorf mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, die IHK Düsseldorf und der DEHOGA Nordrhein. Dr. Steffen Greubel, CEO der METRO AG, erklärte: „Die Gastronomie trägt in hohem Maße zur Lebensqualität bei und braucht starke Fürsprecher. Wir engagieren uns daher in vielerlei Hinsicht als Partner für die Branche. Als Düsseldorfer Unternehmen sind wir besonders stolz darauf, vor Ort ein Format wie 'Chefs in Town' ins Leben gerufen zu haben.”

Ein weiteres Ziel der Initiative ist die Förderung des gastronomischen Nachwuchses. Geplante Veranstaltungen wie der DEHOGA-Kochwettbewerb, Mix- und Kochsessions im Albrecht-Dürer-Berufskolleg sowie ein Paneltalk des Frauennetzwerks Foodservice sollen Einblicke in die Branche bieten.

Digitale Neuerungen 

Die neu gestaltete Website von „Chefs in Town“ bietet eine verbesserte Übersicht mit Filterfunktionen und einer interaktiven Karte zur Orientierung. Zahlreiche Veranstaltungen sind bereits online buchbar, wobei weitere Angebote wöchentlich hinzukommen sollen. Für einige Veranstaltungen ist eine vorherige Reservierung notwendig, da die Teilnehmerkapazitäten begrenzt sind.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.