Einst virtuelle Marke Loco Chicken eröffnet Filiale in Düsseldorf

| Gastronomie Gastronomie

Die Fastfood-Marke Loco Chicken, vor allem bekannt durch den Markenbotschafter und Rapper Luciano, eröffnet, nach Berlin im letzten Jahr, einen weiteren Laden in Düsseldorf. Bislang ist das Konzept, hinter dem das Unternehmen Lanch steckt, als virtuelle Fastfood-Kette erfolgreich.

Angeboten werden dann von Chicken Wings über BBQ-Waffel bis Burger und Pommes alles, was das Fastfood-Herz begehrt. Der Mietvertrag wurde schon von den Franchisepartnern unterzeichnet, der Umbau konnte aber wegen fehlenden Unterschriften noch nicht starten.

Weitere Stores sollen laut einer Franchise-Broschüre in ganz Deutschland folgen, in NRW werden unter anderem Düsseldorf, Köln, Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen genannt.

Franchise-Nehmer ist der Düsseldorfer Gastronom Michael Naseband. Der ehemalige TV-Darsteller ist Gesellschafter der „LC NRW“. In dem Ladenlokal residierte einst über Jahrzehnte Mc-Donald’s. Nun sollte eigentlich eine Tastyy-Filiale folgen. Doch das Döner-Konzept ist inzwischen Pleite, weswegen Loco Chicken, den Standort übernehmen kann. Ab Mitte August wird es dort vor allem frittierte Hähnchenflügel und -filets geben.

Der Rapper Luciano war im letzten Jahr unter die Gastronomen gegangen und startete in 100 deutschen Städten mit seiner virtuellen Marke. Wie die beiden YouTube-Persönlichkeiten Trymacs und Knossi, die hinter der Pizza-Marke „Happy Slice“ stehen, arbeitet Rapper Luciano mit dem Creator-Economy-Unternehmen „Lanch“ zusammen. „Lanch“ setzt auf das Ghost-Kitchen-Prinzip – ein Konzept, das auf Bestellungen und Lieferungen ausgelegt ist und nicht auf den Restaurantbesuch vor Ort. Hierbei kooperiert „Lanch“ mit bereits existierenden Restaurants und greift auf die Küchengeräte sowie auf das bestehende Team vor Ort zurück. (Tageskarte berichtete)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Georg Strohmeyer feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Küchenchef im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Der Wahl-Bayer spricht im Interview unter anderem darüber, wie er auf neue Ideen zu seinen regionalen Kreationen kommt. Tipps für Hobbyköche hat er auch auf Lager.

Am 30. April eröffnet im Westfield Hamburg-Überseequartier das Restaurant Elemente mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Das Projekt verbindet unter anderem internationale Grillkunst mit Hamburger Architekturgeschichte.

Beim internationalen Kongress der Jeunes Restaurateurs in Köln wurde Frédéric Morel aus Münster zum Koch des Jahres gewählt. Die Veranstaltung brachte rund 500 Branchenvertreter aus 21 Ländern am Rhein zusammen.

In München sorgt die Forderung eines Wirts für Furore: Die Oktoberfest-Zelte sollen europaweit ausgeschrieben werden. Was könnte das für Tradition und Brauchtum auf der Wiesn bedeuten?

Sie brutzelt, sie duftet und sie macht satt – die Currywurst landet millionenfach in Kantinen und Imbissen und auf dem Teller oder in der Pappschale. Doch wie mag der Berliner seine Wurst? Und wie wird sie im Pott gegessen?

Der internationale JRE-Kongress in Köln versammelte rund 500 Branchenvertreter, um über die Zukunft der Gastronomie und nachhaltige Innovationen zu beraten. Neben der Verleihung der International Awards 2026 stand die Expansion des Netzwerks nach Südamerika im Fokus.

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass Nachhaltigkeit für über 80 Prozent der Leser ein wichtiges Kriterium bei Kochbüchern darstellt. Während das gedruckte Buch die wichtigste Inspirationsquelle bleibt, gewinnen pflanzenbasierte Ernährung und umweltfreundliche Zutaten an Bedeutung.

Eine aktuelle Umfrage belegt die hohe Relevanz der Gastronomie am Muttertag, wobei über 40 Prozent der Deutschen einen Restaurantbesuch planen. Neben großen Familienfeiern gewinnen Trends wie Solo-Dining und erlebnisorientierte Angebote an Bedeutung.

Die Initiative Gerolsteiner WeinPlaces hat sechs neue Gastronomiebetriebe in ihr bundesweites Netzwerk aufgenommen und fördert künftig zudem die Ausbildung von Nachwuchskräften durch internationale Stipendien.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Inwieweit die Tat einen antisemitischen Hintergrund hat, wird noch geklärt. Die Ermittler gehen «gewissen Anhaltspunkten» nach.