Erfolgreiche Schlichtung: Mehr Geld für Beschäftigte in Fastfood-Restaurants

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Die rund 120.000 Mitarbeiter der Systemgastronomie in Deutschland bekommen mehr Geld. Ab dem 1. Juli steigen die Löhne bei McDonalds, Burger King und Co. in mehreren Schritten und über vier Jahre hinweg um 27,7 Prozent, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Dienstag nach erfolgreicher Schlichtung mitteilte. Davor waren Arbeitgeber und Gewerkschaft in drei Verhandlungsrunden nicht zu einem Ergebnis gekommen, so dass sie Harald Wanhöfer, Präsident des Landesarbeitsgerichts Bayern, als Schlichter anriefen (Tageskarte berichtete). Drohende Streiks sind durch die Einigung nun abgewendet.

Freddy Adjan, stellvertretender NGG-Vorsitzender, erklärte zum Tarifabschluss: „Die geforderten 12 Euro mindestens pro Stunde werden erreicht – allerdings deutlich später als von uns gefordert. Die vereinbarten überdurchschnittlichen Lohnerhöhungen haben es der Tarifkommission nicht möglich gemacht, dieses Ergebnis abzulehnen. Dieser Tarifvertrag ist ein Schritt in die richtige Richtung raus aus dem Niedriglohnbereich. Ohne den Einsatz der Beschäftigten bei Warnstreiks und zahlreichen öffentlichen Aktionen wäre dieses Ergebnis auf keinen Fall möglich gewesen.“

(Mit Material der dpa)


 

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