Erneut antisemitischer Vorfall in Berliner Restaurant Feinberg's

| Gastronomie Gastronomie

Das israelische Restaurant Feinberg's in Berlin ist erneut von einem antisemitischen Vorfall betroffen. Ein unbekannter Täter habe ein ausgestelltes Foto von jüdischen Kindern und eine kleine Israel-Fahne zerstört, berichtete der Restaurant-Besitzer Yorai Feinberg am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Der Vorfall habe sich bereits Anfang der Woche ereignet. Im Untergeschoss des Restaurants im Stadtteil Schöneberg habe sich zu dem Zeitpunkt niemand aufgehalten. Möglicherweise sei ein Passant, der die Toilette besuchen wollte, der Täter. Die Zeitung «Frankfurter Neue Presse» hatte berichtet.

Eine Anzeige bei der Polizei habe er nicht erstattet, sagte Feinberg. «Es passieren so viele antisemitische Vorfälle. Ich zeige das nicht alles an, das bringt nichts.»

Feinberg war 2017 Opfer eines judenfeindlichen Pöblers, der ihn minutenlang vor dem Restaurant beschimpfte. Ein Video des Vorfalls sorgte im Internet für viel Aufmerksamkeit. Der damalige Justizminister Heiko Maas (SPD) schaltete sich ein, der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff besuchte demonstrativ das Restaurant. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In wenigen Tagen stürmen die Massen wieder die Bierzelte auf der Wiesn. Sollen die künftig europaweit vergeben werden? Darum kämpft ein Wirt mit einer ganzen Garde von Anwälten.

Kommendes Wochenende bricht der Ausnahmezustand über München herein. Das 191. Oktoberfest beginnt. Was Besucher wissen sollten über die Zelte, das Bier und die No-Gos.

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.

Im Leipziger Hauptbahnhof eröffnet am 16. September Robyn’s mit einer automatisierten Küche. Nach der Bestellung am Terminal übernimmt ein Robotiksystem zentrale Schritte der Zubereitung und kocht die Gerichte vor Ort.