Erst der Wein, dann die Speisen: Neues Restaurantkonzept im Hotel de Crillon in Paris

| Gastronomie Gastronomie

Der Wein gibt den Ton an: Ab dem 22. September bietet das Restaurant L'Ecrin im Rosewood Hôtel de Crillon in Paris ein neues Konzept: Erst wird der Wein gewählt und darauf basierend die Speisen, Der Chefsommelier Xavier Thuizat berät die Gäste sowohl in der Auswahl der Weine als auch bei der Anzahl der Gänge, und stellt dann gemeinsam mit dem Küchenchef Boris Campanella und dem Konditor Matthieu Carlin ein Menü zusammen. Da die Speisen je nach ausgewählten Weinen variieren, wird jedes Menü somit einzigartig.

Jedes Rezept ist auf einen bestimmten Weintyp und Delikatessen der Saison abgestimmt, die der Küchenchef persönlich auswählt. Das Herbstmenü von Boris Campanella steht ganz im Zeichen von Wild, weißem Trüffel und dem Apfel "Reine des reinettes" (König der Pippins) und ist eine Hommage an die Lieferanten, die aufgrund ihrer Leidenschaft und ihres Wissens ausgewählt wurden.

Die alkoholfreie Version besteht aus acht Gängen, die auf Tees, Kaffeespezialitäten und Tisanen basieren und sich ebenfalls an den Jahreszeiten orientieren.  

Jeden Abend bietet das Team seinen Gästen zudem aufs Neue eine Reihe kulinarischer Erlebnisse: So werden alte Portweinflaschen mit einer heißen Zange geöffnet, Tokaji Eszcencia-Wein in einem Löffel serviert und Sherry im Stil eines Venenciador (eines traditionellen spanischen Weinausgießers) eingeschenkt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.