Erst der Wein, dann die Speisen: Neues Restaurantkonzept im Hotel de Crillon in Paris

| Gastronomie Gastronomie

Der Wein gibt den Ton an: Ab dem 22. September bietet das Restaurant L'Ecrin im Rosewood Hôtel de Crillon in Paris ein neues Konzept: Erst wird der Wein gewählt und darauf basierend die Speisen, Der Chefsommelier Xavier Thuizat berät die Gäste sowohl in der Auswahl der Weine als auch bei der Anzahl der Gänge, und stellt dann gemeinsam mit dem Küchenchef Boris Campanella und dem Konditor Matthieu Carlin ein Menü zusammen. Da die Speisen je nach ausgewählten Weinen variieren, wird jedes Menü somit einzigartig.

Jedes Rezept ist auf einen bestimmten Weintyp und Delikatessen der Saison abgestimmt, die der Küchenchef persönlich auswählt. Das Herbstmenü von Boris Campanella steht ganz im Zeichen von Wild, weißem Trüffel und dem Apfel "Reine des reinettes" (König der Pippins) und ist eine Hommage an die Lieferanten, die aufgrund ihrer Leidenschaft und ihres Wissens ausgewählt wurden.

Die alkoholfreie Version besteht aus acht Gängen, die auf Tees, Kaffeespezialitäten und Tisanen basieren und sich ebenfalls an den Jahreszeiten orientieren.  

Jeden Abend bietet das Team seinen Gästen zudem aufs Neue eine Reihe kulinarischer Erlebnisse: So werden alte Portweinflaschen mit einer heißen Zange geöffnet, Tokaji Eszcencia-Wein in einem Löffel serviert und Sherry im Stil eines Venenciador (eines traditionellen spanischen Weinausgießers) eingeschenkt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.