Erstes Benediktiner Weissbräuhaus öffnet im November in Gießen

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Im November eröffnet nach über zwölf monatiger Bauzeit in Gießen das Benediktiner Weissbräuhaus. In der historischen Alten Post aus dem Jahr 1863 wollen die Bitburger Braugruppe und der Frankfurter Gastronom Tim Plasse beweisen, wie sich bayrische Wirtshaustradition in einem urbanen Ganztageskonzept zeitgemäß interpretieren lässt. 

Die Speisekarte wird bayerische Schmankerl, Klassiker der Küche, Salate, Burger sowie vegetarische und vegane Gerichte bieten. Wo immer möglich, sollen regionale Zutaten zum Einsatz kommen. Die eigene Bäckerei im Gasthaus liefert Sauerteigbrote mit Kellerhefen, Brezn und Blechkuchen, die täglich frisch und von Hand hergestellt werden.

Bayrische Elemente und moderne Einflüsse

Hohe Räume, großflächige Wandverkleidungen und Holzdielen: Die Räume des Benediktiner Weissbräuhaus verknüpfen traditionell bayrische Elemente mit modernen Einflüssen. Eiche, Buche und heimische Nadelhölzer korrespondieren mit industriellen Elementen wie Stahl und Glas. „Das Konzept ist klösterlich inspiriert und wird zeitgenössisch. Durch die Teilung des Gastbereichs in verschiedene Welten schaffen wir nicht nur ein kulinarisch, sondern auch architektonisch vielfältiges Angebot für unsere Gäste“, erklärt der Geschäftsführer des Weissbräuhauses, Tim Plasse.

Neben der Brauschänke, der Stube, dem Esszimmer und dem Restaurant gehören ein Biergarten und eine Terrasse, die hauseigene Bäckerei und das Holzfass Bierlager zum Haus mit seinen 285 Sitzplätzen im Innen- sowie rund 170 Sitzplätzen im Außenbereich. Die Gesamtfläche der Gastronomie erstreckt sich über 730 Quadratmeter.

Relevant in Zeiten der Corona-Pandemie: Die unterschiedlichen Bereiche im Restaurant bieten ein ausreichendes Platzangebot bei hoher Flexibilität und situative Anpassungsmöglichkeiten für verschiedene Anlässe und Tageszeiten. Zudem setzt das Benediktiner Weissbräuhaus je nach Tagesszeit und Gastbereich auf einen Wechsel von Self-/Semi-Service und Full-Service.

Nachhaltigkeit für eine lebenswerte Zukunft

Nachhaltigkeit als Beitrag zu einer für alle lebenswerten Zukunft ist ein nicht zu unterschätzender Teil des Hygienekonzepts und für Tim Plasse ein großes Anliegen: „Nachhaltigkeit ist für uns kein Lippenbekenntnis, sondern eine Haltung, an der wir jeden Tag arbeiten.“ Sei es in Bezug auf Produkte und Lieferwege, die Reduzierung von Reinigungsmitteln und Verpackungsmaterialien, die ressourcenschonende Herstellung der Speisen mit einem hohen Anteil pflanzlicher Zutaten oder die Vermeidung von Müll: All diese Anstrengungen zahlen auf den Nachhaltigkeitsanspruch ein, mit dem sich das Benediktiner Weissbräuhaus seiner Verantwortung gegenüber der Gesellschaft gerecht werden möchte.

Einmalige Partnerschaft

Für das Pilotprojekt des Benediktiner Weissbräuhauses bündeln zwei Partner ihre Kompetenz: „Unsere Vision ist, eine deutschlandweit vertretene Marke aufzubauen. Dazu bringen wir die bislang konträren Pole Systematisierung und Individualität miteinander in Einklang“, sagt Rainer Noll, Geschäftsführer der Brau-Gastro-Kontor GmbH. Und Geschäftsführer Tim Plasse ergänzt: „Durch Nachhaltigkeit, Innovation und Digitalisierung schaffen wir für das Wohlbefinden des Gastes im Benediktiner Weissbräuhaus eine neu- und einzigartige Ebene, die auch Mitarbeitern, Partnern, und der Branche insgesamt einen ultimativen Mehrwert bietet.“

Die Bitburger Braugruppe geht erstmals in die Eigenbetreibung eines Gastronomieobjektes. Dabei steht ihnen Tim Plasse als Geschäftsführer des Benediktiner Weissbräuhauses, zur Seite. Plasse kreiert und betreibt seit über 20 Jahren mit unterschiedlichen Partnern Restaurant-, Club- und Barkonzepte in Frankfurt wie z. B. das Hausmann’s am Flughafen, das VAIVAI, der King Kamehameha Club, die Sullivan Bar und das Gokio.


 

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