Essen ist zu Ende: Gerichtsvollzieher machen Sternerestaurant zum Mittagsservice dicht

| Gastronomie Gastronomie

Die Mittagsgäste des Sternerestaurants „The Square“ in London werden dieses Essen wohl nicht so schnell vergessen. Wie hot-dinners.com berichtet, ist das Restaurant am vergangenen Freitag während des Mittagsservice von Gerichtsvollziehern geschlossen worden. Der Grund: Restaurantbesitzer Marlon Abela hat den Angestellten im Januar keinen Lohn mehr zahlen können. 

Clement Leroy, Chefkoch des Restaurants, sagte demnach, dass die Wendung der Ereignisse nicht ganz überraschend gewesen sei. Angeblich soll der Betrieb bereits Anfang Januar aufgelöst und die gesamte Kunst im Restaurant entfernt worden sein. Von der Betreibergesellschaft habe es keine Informationen gegeben.

Das Restaurant gehört der Marlon Abela Restaurant Corporation, die auch die Sternerestaurants „The Greenhouse“ und „Umu“ betreibt. Diese Restaurants sind zurzeit weiterhin geöffnet. Der Seite thestaffcanteen.com zufolge ist mit deren Schließung allerdings ebenfalls zu rechnen. Auch Abelas privater Mitgliederclub „Mortons“ soll laut Clement Leroy bereits geschlossen worden sein. 

 „Es war in den letzten Jahren eine schwierige Zeit für den gesamten Gastgewerbesektor, da die Mieten und Preise dramatisch gestiegen sind. Herr Abela kümmert sich sehr um die Unternehmen und das Personal, konnte aber trotz der Investition von mehreren zehn Millionen Pfund seines eigenen Geldes in die Unternehmen nicht verhindern, dass diese in die Verwaltung gehen“, heißt es in einer Erklärung des Unternehmens.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.