Essen, wie von Geisterhand

| Gastronomie Gastronomie

Amazon hat eine neue Technologie patentieren lassen, mit der das Unternehmen in die Glaskugel blicken möchte. Eine Software soll demnach Essen beim Lieferservice bestellen, bevor der Kunde überhaupt gemerkt hat, dass der große Hunger kommt. Wartezeiten beim Lieferdienst sollen damit der Vergangenheit angehören. In den USA hat der Internetkonzern jetzt ein Patent für „voraussagende Restaurantbestellungen“ angemeldet. 

Laut Amazon soll das System wissen, wann ein Nutzer höchstwahrscheinlich hungrig sein wird, bevor der Nutzer es selbst weiß. Wie Gründerszene berichtet wolle Amazon dem Nutzer dann früh genug vorschlagen, welches Gericht er bei welchem Restaurant bestellen könne und wann es geliefert werde. Der Kunde müsse dann nur noch zustimmen und zahlen ¬– und nicht hungrig auf sein Essen warten.

Um die Technik gangbar zu machen will Amazon demnach nicht nur die Lieblingsgerichte des Nutzers erkennen und die Hauptlieferzeiten kennen. Auch sollen Daten von Fitness-Trackern, Handys und Smartwatches einbezogen werden, um einen valide Vorhersage treffen: Wo befindet sich der Nutzer, steht er im Stau, wie ist das aktuelle Wetter, welche Termine stehen im Kalender, geht er zum Sport, wie hoch ist der Kalorienbedarf? 

Ob und wann die tatsächlich kommt ist nicht bekannt. Denn Amazon meldet laufend Patente an, von denen viele nicht den Weg bis zur Produktreife finden.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutierten beim "Burger Dialog" in einem Berliner McDonald's Restaurant über die Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement von rund 27 Millionen Menschen in Deutschland.

60 Seconds to Napoli eröffnet im Juli ihren zweiten Standort in München. Wie die Gustoso Gruppe mitteilt, entsteht das neue Restaurant in der Hohenzollernstraße 11 in Schwabing, wo zuvor ein Betrieb der Marke Cotidiano ansässig war. 

Die Unternehmensgruppe Lerch Genusswelten hat das Restaurant und die Eventlocation „Die Villa“ in Biberach eröffnet. Das Gebäude aus dem Jahr 1915 wurde in den vergangenen Monaten saniert und für die gastronomische Nutzung umgebaut.

«In der Mokka-Milch-Eisbar hat sie mich geseh'n, in der Mokka-Milch-Eisbar, da ist es gescheh'n.» So lautet der Refrain eines DDR-Schlagers von 1969. Für das legendäre Lokal gibt es nun ein Comeback.

Die niederländische Gastronomiemarke Zusje plant einen zweiten Standort in Deutschland. Wie das Unternehmen mitteilt, soll das neue Restaurant Ende Juli 2026 im Andreas Quartier in Düsseldorf eröffnen. Der Standort befindet sich an der Mühlenstraße 32 in der Düsseldorfer Altstadt.

Der Gründer der Bewegung Slow Food, Carlo Petrini, ist tot. Wie die Organisation Slow Food mitteilte, starb Petrini am 22. Mai 2026 im italienischen Bra im Alter von 76 Jahren.

Der französische Sternekoch Guy Savoy ist als erstes Mitglied aus der Gastronomie in die Académie des Beaux-Arts aufgenommen worden. Mit der Aufnahme des 72-Jährigen gehört erstmals ein Koch der traditionsreichen französischen Kunstakademie an.

Balthasar Ress und die Kuffler Gruppe betreiben jetzt gemeinsam die Ress & Rosso Weinlounge am Opernplatz in Frankfurt am Main. Das Angebot befindet sich direkt vor der Fassade der Alten Oper, gegenüber dem Eingang des Café Rosso.

Fahrdienstleister Uber ist an einer Komplettübernahme des Essenslieferdienstes Delivery Hero interessiert. Das Unternehmen bestätigte ein Interesse durch den US-Konzern, der bereits ein Fünftel der Anteile hält und Zugriff auf weitere Aktien hat.

Musik vom Plattenteller, wohlige Atmosphäre, entspannter Hörgenuss. Immer mehr Listening-Bars öffnen, scheinen einen Nerv zu treffen. Draußen «ballert der Alltag», drinnen kommt man gemeinsam runter.