Eurest eröffnet größte Kantine Europas

| Gastronomie Gastronomie

Der Caterer und Kantinenbetreiber Eurest hat in einem Bürokomplex (Quartier Sechs/Austria Campus) in Wien die nach eigenen Angaben „größte Kantine Europas“ eröffnet. Sie bietet auf 10.000 Quadratmetern, was eineinhalb Fußballfeldern entspricht, vier Restaurants und zwei Cafès mit insgesamt 1.800 Sitzplätzen. Derzeit sind bereits drei Restaurants und zwei Cafés geöffnet. Ein viertes Restaurant soll 2019 hinzukommen. Bis zu 4.000 Essen können derzeit pro Tag ausgegeben werden.
 

Eurest sagt, dass fast „10.000 Menschen in den Bürogebäuden“ bedient werden können. Darüber hinaus steht die Kantine aber auch für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Das Angebot soll von der Hausmannskost bis zur internationalen Küche, vom Grillfleisch bis vegetarisch reichen. Auch soll es alle drei Monate eine neue Pop-up-Küche mit StreetFood aus aller Welt geben. „Die größte Herausforderung ist natürlich die Logistik in so einem großen Betrieb, damit die Ware rechtzeitig kommt, dass die Ware am richtigen Ort ist, dass die Köche gut gebrieft sind und die Kontrolle natürlich das ist das meiste", so Küchenchef Richard Lier gegenüber orf.at.

Eurest wurde 1972 gegründet und betreibt 85 Betriebsküchen in Österreich. 1.300 Eurest Mitarbeiter versorgen täglich über 55.000 Gäste. Eurest ist Teil der Compass Group PLC, dem weltweit größten Cateringunternehmen mit mehr als 550.000 Mitarbeitern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.