Experten finden Ausgangspunkt für Brand in «Schwarzwaldstube»

| Gastronomie Gastronomie

Das verheerende Feuer im Drei-Sterne-Restaurant «Schwarzwaldstube» in Baiersbronn ist nach Erkenntnissen der Brandermittler wahrscheinlich im zentralen Buffetbereich des Gebäudes ausgebrochen. Dort seien Getränke für die Restaurants vorbereitet worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag in Karlsruhe.

[Aktuelle Bilder zeigen das gesamte Ausmaß des verheerenden Vollbrandes eines der besten Restaurants der Welt. Die «Schwarzwaldstube» in Baiersbronn liegt in Schutt und Asche.]

Zuvor hatten Kriminalpolizisten und Sachverständige erstmals die Ruine des Gebäudes betreten können. Dafür waren wegen Einsturzgefahr Teile der Fassade und Balken abgerissen worden. Unklar sei weiterhin, warum der Brand in der Nacht zum 5. Januar ausbrach, der das Gebäude mit drei Restaurants und Büros vollständig zerstörte und einen Millionenschaden anrichtete. Es gebe keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung.

Die «Schwarzwaldstube» unter Küchenchef Torsten Michel gehörte zu den bekanntesten und renommiertesten Restaurants in Deutschland. Der Chef des Hotels Traube Tonbach, Heiner Finkbeiner, hatte angekündigt, schnell mit dem Abriss der Brandruine zu beginnen und das Gebäude wieder aufzubauen. Bis dahin ist eine Zwischenlösung für die hochklassige Gastronomie geplant. Das betroffene Stammhaus des Spitzenhotels im Baiersbronner Ortsteil Tonbach war rund 230 Jahre alt. Der Hotelbetrieb ist von dem Brand nicht betroffen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.