Farm-to-Table Restaurant Good Bank eröffnet in Berlin

| Gastronomie Gastronomie

Lokale, saisonal unabhängige Lebensmittel aus einer Vertical Farm direkt auf den Teller - das Farm-to-Table Restaurant Good Bank eröffnet in der Hauptstadt in der Joachimstraße.

Im durchdesignten Raum werden mit eigenen Vertical Farmen vier Tonnen grünes Gemüse gezüchtet, das von der Farm in den Bowls landet. Die Speisen werden erntefrisch zubereitet und serviert. Auf der Speisekarte finden sich Gerichte wie „Burn the Avocado, Honey", der "Seasonal House Caesar", die Neu-Auflage des "Vegan Truffle Mushroom" oder das Comeback des Bestsellers 2017 "Jalapeno Chicken".

Die Gestaltung des Raumes hat der Künstler (Architekt + Illustrator) Florian Budke übernommen. In einem 3D Mural, über den gesamten Raum und die Farmen verteilt, steht "Grow in the City" geschrieben - natürlich in rundester "Bowl"-Typographie und in den Good Bank Farben. 

Auch mit UberEats und Wolt können die Gerichte wieder in Mitte und Prenzlauer Berg nach Hause oder ins Büro bestellt werden. 

2017 entwickelten die beiden Wahlberliner Ema Šimurda und Leandro Vergani die Idee für das «Vertical-Farm-to-Table-Restaurant». Darin verbinden sie Technologie und Genuss auf nachhaltige sowie kreative Art und Weise. Dank der eigens entwickelten Hardware-Lösung benötigen die Farmen nur knapp einen Quadratmeter Platz und eine Steckdose, um lokale, frische und saisonal unabhängige Gemüse, Salate und Kräuter anzubauen.

«Diese Ernte ist frei von Schadstoffen und kann nicht frischer serviert werden» sagt die Gründerin. Mittlerweile ist Good Bank eine Lebensmittelmarke. Ema Ema Šimurda. «Zu unserer Welt gehört ein Caterringgeschäft, eine Kochbox und allen voran unsere Ready-to-eat-Produkte, die wir in Supermärkten wie Edeka verkaufen». 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.

McDonald's Deutschland und MBRC the ocean haben eine strategische Kooperation gegen wilden Müll besiegelt, die durch datengestützte Sammelaktionen und mobile Einsatzfahrzeuge lokal für saubere Umfelder sorgen soll.

Burgermeister stellt die Geschäftsführung neu auf: Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein, CEO Robert Fügert scheidet aufgrund strategischer Änderungen der Expansionspläne aus. Noch im August hatte das Unternehmen konkrete Pläne für die internationale Expansion kommuniziert.

Ist das klassische Fine Dining am Ende – oder verändert es nur seine Form? Die Schließung von Bruno Verjus’ Pariser Zwei-Sterne-Restaurant hat eine Debatte über Preise, Zugänglichkeit und die Zukunft der Spitzenküche neu entfacht.

Yotam Ottolenghi ist einer der bekanntesten Köche der Welt. In Deutschland wächst die Fangemeinde stetig. Jetzt erschien sein neues Kochbuch - mit einer Grundidee, die nicht nur in der Küche hilft.

In wenigen Tagen stürmen die Massen wieder die Bierzelte auf der Wiesn. Sollen die künftig europaweit vergeben werden? Darum kämpft ein Wirt mit einer ganzen Garde von Anwälten.

Kommendes Wochenende bricht der Ausnahmezustand über München herein. Das 191. Oktoberfest beginnt. Was Besucher wissen sollten über die Zelte, das Bier und die No-Gos.