F&B Heroes startet mit Lady Umami vollautonome Ghost Kitchen

| Gastronomie Gastronomie

Mit Lady Umami startete in Frankfurt die erste vollautonome Ghost Kitchen Deutschlands ihren Betrieb. Angetrieben von Robotics-Technologie, kocht das Konzept Gerichte vollautomatisch und setzt damit Maßstäbe in Effizienz und Skalierbarkeit. Hinter Lady Umami stehen die F&B Heroes,

„Wir wollten Robotik und vollautonome Küchen auf Herz und Nieren im Praxisbetrieb testen und sehen, ob derartige Konzepte Bestand haben und funktionieren. Wichtig war uns auch, wie die hergestellten Speisen, die „cooked by robotics“ sind, bei den Konsumenten ankommen“, erklärt Tim Plasse, Geschäftsführer der F&B Heroes. Dass die Gerichte gut bei den Bestellern ankommen, konnte schon nach wenigen Wochen Betrieb festgestellt werden. Die Bewertungen auf der Bestellplattform Wolt liegen aktuell bei 9,4 von 10 Punkten. Neben der überdurchschnittlichen Zufriedenheit konnten die F&B Heroes ebenso eine hohe Wiederbestellrate verzeichnen.

Der eingesetzte vollautonome Kochroboter wurde mit dem Technologie-Partner GoodBytz entwickelt. Die damit hergestellten und eigens dafür entwickelten Gerichte liefern gleichbleibende Qualität. Die gewonnene Automatisierung ermöglicht höchste Effizienz und damit eine operative Marge, die bis zu 33 Prozent über dem Branchenstandard liegt. Dazu sagt Tim Plasse: „Vollautonome Küchen sind in der Wirklichkeit angekommen. Wir haben mit Lady Umami ein Konzept geschaffen, das Qualität, Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit vereint.“
 

Nächster Schritt: Das Dining-Club-Konzept LIV

Die Learnings aus Lady Umami fließen direkt in das nächste große Projekt der F&B Heroes ein: LIV – ein Dining-Club-Konzept, das noch in diesem Jahr in Düsseldorf starten wird. Dieses kombiniert vollautonome Küche mit Community-Erfahrung. „Mit LIV gehen wir den nächsten Schritt und bringen das Konzept in ein physisches Restaurantformat. LIV wird für uns außerdem ein hervorragendes Testlabor für weitere 'Dining-Clubs'“, so Tim Plasse weiter.

Das Konzept der Dining Clubs ist so ausgelegt, dass es einfach vervielfältigt werden kann. So sind bereits weitere Standorte in deutschen Großstädten in Planung.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.

Im Leipziger Hauptbahnhof eröffnet am 16. September Robyn’s mit einer automatisierten Küche. Nach der Bestellung am Terminal übernimmt ein Robotiksystem zentrale Schritte der Zubereitung und kocht die Gerichte vor Ort.

Big Squadra eröffnet ihren dritten Standort in Berlin im historischen Kranzler Eck am Kurfürstendamm. Im November startet das neue Lokal unter dem Namen Circolo Popolare in der bekannten Rotunde des Gebäudes aus den 1950er-Jahren.

Vom 19. September bis 4. Oktober 2026 findet in München das Oktoberfest statt. Auswertungen von Amadeus Travel Intelligence dokumentieren dabei signifikante Verschiebungen bei den internationalen Herkunftsmärkten und dem Buchungsverhalten der Flugreisenden.