Fermentieren für Fortgeschrittene 

| Gastronomie Gastronomie

Früher wurde fermentiert, um Lebensmittel haltbar zu machen. Die Spitzengastronomie mache die Methode nun zum Trend, so das Zeit-Magazin. Die Köche würden sich vor allem deshalb dafür interessieren, weil damit neue Aromen und Texturen möglich sind. Auslöser sei die New Nordic Cuisine mit ihren Vorreitern Magnus Nilsson und René Redzepi. Mittlerweile gebe es kaum ein besseres Restaurant, auf dessen Karte nichts Fermentiertes zu finden sei, ist die Redaktion überzeugt. So unterhalte zum Beispiel Ana Roš eine eigene Vorratskammer mit eingelegten Früchten und Gemüsesorten. 

Doch auch in Deutschland wird fleißig fermentiert. In der Nähe von Nürnberg legt Felix Schneider im Restaurant Sosein etwa Radieschen ein und stellt eigenes Miso her. Das Nobelhart & Schmutzig in Berlin darf dabei natürlich auch nicht fehlen, die nicht nur fermentieren, sondern auch auf andere alte Konservierungsmethoden setzen. 

In Asien beruhe sogar ein Großteil der Küche auf dieser effektiven Konservierungstechnik. Den eingelegten Weißkohl Kimchi kennen heutzutage nicht nur Korea-Urlauber. Zudem habe jede Soja-Sauce einen Gärprozess durchlaufen und die japanische Küche sei ohne Miso gar nicht vorstellbar. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.