Festivalleiter eat! Berlin: Keine Angst vor falschem Besteck beim Essen

| Gastronomie Gastronomie

Gute Kleidung und Wissen über Benimmregeln sind nach Ansicht des Leiters des Feinschmeckerfestivals «eat! Berlin», Bernhard Moser, beim feinen Essen nicht mehr unbedingt notwendig.

«Ich glaube, grundsätzlich, diese Angst vor falschem Besteck und vor der falschen Kleidung, die können wir komplett ausnehmen», sagte Moser dem Inforadio des RBB. «Da sind wir jetzt wirklich nicht mehr in den 80ern oder 90ern.»

Festivalleiter: Sterne-Lokale «enorm entspannt»

Die Sterne-Gastronomie in Berlin ist nach seiner Einschätzung «enorm entspannt geworden». «Die Leute kommen da auch in Jeans und T-Shirts hin», sagte Moser, der Koch, Kellner und Diplom-Sommelier ist.

Das Festival richtet sich nach seinen Angaben an Menschen, die sich die Angebote leisten könnten. «Zum anderen haben wir aber durchaus auch niedrigschwellige Angebote, wo man auch mal für 69 Euro für ein komplettes Menü inklusive Getränkebegleitung ausgeben kann.»

Im Programm wird zum Beispiel am Donnerstag ein «Dicke Dinge Dinner» in der Brasserie Colette von Sternekoch Tim Raue für 279 Euro angeboten, aber auch an verschiedenen Tagen der «Catch of the day»(«Fang des Tages») - ein Drei-Gang-Menü mit Weinprobe im Carl & Sophie Spree Restaurant für 69 Euro. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.