Feuer in Pariser Traditionsrestaurant «La Rotonde»

| Gastronomie Gastronomie

Das historische Pariser Restaurant «La Rotonde» ist bei einem Feuer beschädigt worden. Der Brand sei am frühen Samstagmorgen ausgebrochen, berichteten französische Medien. Verletzt wurde demnach niemand. Die Pariser Staatsanwaltschaft bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde, um die Ursache des Feuers zu ermitteln.

Der Sender BFMTV berichtete unter Berufung auf Kreise, dass die Ermittler derzeit von Brandstiftung ausgingen. Dafür gab es zunächst keine Bestätigung. Der Zeitung «Le Parisien» zufolge brach das Feuer gegen 5 Uhr morgens auf der Terrasse des Traditionshauses im Viertel Montparnasse aus. Demnach hatte der Chef Benzin gerochen. Auch ein Fenster sei eingeschlagen gewesen. «La Rotonde» müsse nun mehrere Tage oder sogar Wochen geschlossen bleiben.

Das Restaurant war Anfang des 20. Jahrhunderts bei berühmten Schriftstellern wie F. Scott Fitzgerald, Ernest Hemingway und Gertrude Stein sehr beliebt und galt als Treffpunkt für Künstler. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron feierte dort sein Wahlergebnis nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen 2017. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.