Fischbrötchen satt am Weltfischbrötchentag

| Gastronomie Gastronomie

Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen huldigte der Norden am Weltfischbrötchentag am Sonnabend dem Fischbrötchen. Dabei wurde der maritime Snack vor allem an der Ostseeküste sowie an der Elbe in und um Hamburg gefeiert. Der Weltfischbrötchentag wird seit 2011 immer am ersten Samstag im Mai begangen. 

Das Angebot reichte vom Schiffsausflug über einen Fischbrötchen-Kochkurs bis zur Möglichkeit, selbst Fisch zu räuchern. Auch eine geführte Radtour auf einer Etappe der Fischbrötchenstraße stand auf dem Programm des Ostsee-Holstein-Tourismus (OHT), dem Initiator des Weltfischbrötchentages. 

Fischbrötchen mal anders beim Kochkurs

Die rund 28 Kilometer lange Tour führte von Scharbeutz nach Haffkrug, mit einem Halt an einer Fischbrötchenstation. Start war um 12.00 Uhr an der Tourist-Info in Scharbeutz. An der gesamten Fischbrötchenstraße zwischen Flensburg im Norden und Travemünde im Süden gab es nach Angaben des OHT mehr als 50 Lokale und Verkaufsbuden, die Fischbrötchen anbieten.

Zum Blick über den Tellerrand lud ein Kochkurs «Internationale Fischbrötchenvariationen» in Grömitz-Lensterstrand. Dabei sollten die Teilnehmer den Angaben zufolge lernen, einen mexikanischen Fisch-Taco, ein dänisches Lachs-Smörrebröd und ein vietnamesisches Banh Mi, eine Art Baguette mit gepickelten Karotten, Koriander und Garnelen zuzubereiten. 

Fischfestival auf dem Spielbudenplatz - mit Krabbenpulwettbewerb

Aber auch die Hamburger ließen sich nicht lumpen. Dort stand das Fischbrötchen auf dem Spielbudenplatz in St. Pauli gleich drei Tage lang im Mittelpunkt des Sea-Food-Festivals «FischVerliebt». Für Samstagnachmittag war dort der erste Krabbenpulwettbewerb angekündigt. Es galt, aus einem Haufen von 300 Gramm Nordseekrabben innerhalb von fünf Minuten so viele wie möglich davon zu pulen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.