Forsthaus Valepp: Manuel Neuer will Gasthof für "jedermann"

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FC Bayern München-Star Manuel Neuer und Gastronom Johannes Rabl stecken mitten in der Sanierung des historischen Forsthauses Valepp im bayerischen Mangfallgebirge. Ihr Ziel: ein erschwinglicher Berggasthof für „jedermann“. Die Eröffnung ist für den Spätsommer 2024 geplant.

Wie Gastronom Johannes Rabl gegenüber t-online berichtet, gehen die Arbeiten an dem Forsthaus planmäßig voran. „Wir liegen voll im Zeitplan. Wenn alles nach Plan läuft, wollen wir im Spätsommer 2024 eröffnen“, so Rabl, der das Haus im letzten Jahr gemeinsam mit Fußballer Manuel Neuer per Erbpacht vom Freistaat Bayern überschrieben bekam.

Die Investition für die Sanierung des Forsthauses, das 1841 von König Ludwig I. errichtet wurde, sollen rund fünf Millionen Euro betragen, verriet der Gastronom. „Wenn wir im Winter Glück haben, können wir mit dem Innenausbau weitermachen, zum Beispiel mit den sanitären Anlagen.“

Währenddessen geht am Forsthaus Valepp die denkmalgerechte Sanierung weiter. Wie t-online berichtet, wurde das Dach sowie der Holzblockverband vollständig wiederhergestellt bzw. behandelt. Auch die Wirtsstuben und die ersten der acht Zimmer im ersten Stock nehmen Gestalt an. Insgesamt soll das Gasthaus über 28 Betten verfügen und für „jedermann“ erschwinglich sein. „Wir bedienen jeden Geldbeutel“, so Rabl, der auch das Hotel „Leeberghof“ und den Berggasthof „Lieberhof“ in Tegernsee führt.

Die nächsten Schritte umfassen die Fertigstellung des Holzbalkons sowie des Dachstuhls des Wirtschaftsgebäudes, in dem eine große Küche untergebracht sein wird. Die Tenne des Gebäudes soll nach der Fertigstellung für Veranstaltungen genutzt werden können. Außerdem wird eine sogenannte Tennenbrücke in den Dachstuhl führen. Zur Neueröffnung planen Neuer und Rabl ein besonderes Fest, bei dem auch die einheimischen Vereine eingeladen sind.

Das Gebäude mit mehr als 6.600 Quadratmetern Grund stand seit 2014 leer. Lange war versucht worden, einen Pächter zu finden, jedoch ohne Erfolg. Deshalb wurde letztlich entschieden, die Immobilie über Erbbaurecht zu vergeben. Auf eine Ausschreibung hin, hatten sich zahlreiche Bewerber gemeldet, das Konzept von Rabl und Neuer setzte sich am Ende durch (Tageskarte berichtete).


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