Franchise Management Awards: Mario C. Bauer für Vapiano-Übernahme ausgezeichnet

| Gastronomie Gastronomie

Ende Januar wurden die Franchise Management Awards vergeben. Für seine Leistungen zur Rettung des Casual Food Konzepts Vapiano wurde Mario C. Bauer ausgezeichnet. Die Jury rund um die Chefredaktionen der Branchen-Plattformen Franchising.mag und Franchising-Network.de sowie DFV-Ehrenpräsident Dr. h.c. Dieter Fröhlich kürte die Gewinner, die sich im besonderen Maße im vergangenen Jahr für die Franchise-Community eingesetzt haben.

Die Jury begründete Mario C. Bauers Auszeichnung mit seinem leidenschaftlichen Einsatz für die Marke Vapiano: „Seine Kombination aus theoretischem Background, umfassende Praxiserfahrung und dem unternehmerischen Drive überzeugen. Um die von der Investorengruppe übernommenen Vapiano-Betriebe wieder stabil auf die Erfolgsspur zu bringen, ist er die bestmögliche Besetzung.“

Bauer, Anteilseigner der neu gegründeten Vapiano Group, freut sich über den Franchise Management Award: "Einmal Vapianisti – immer Vapianisti! Es war mir im Frühjahr 2020 eine Herzensangelegenheit, Vapiano gemeinsam mit langjährigen Freunden zu retten. Die Prämierung ist Lohn für die harte Arbeit, die alle Vapianisti gemeinsam in den Restart investiert haben. Unser gemeinsames Ziel ist, Vapiano wieder zu der glanzvollen Marke zu machen, die sie einst war. Wir sind mit einer neuen Führungsmannschaft auf den besten Weg dorthin.“

Über die Love & Food Restaurant Holding

Die Love & Food Restaurant Holding s.r.o. wurde von einer Gruppe europäischer Gastronomen und Hoteliers gegründet, um Vapiano zu übernehmen: Henry McGovern, Mitbegründer und ehemaliger langjähriger CEO der AmRest Restaurantgruppe; Sinclair Beecham, Mitbegründer von Pret a Manger; Vincent van der Valk, niederländischer Hotelier und exklusiver Vapiano Gebietsentwickler für die Niederlande und Belgien; Gregor Gerlach, Vapiano Mitbegründer und Eigentümer der Seaside Hotelgruppe sowie Mario C. Bauer, ehemaliges Vorstandsmitglied von Vapiano und Serienunternehmer. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit der Eröffnung im Mandarin Oriental Conservatorium bringt Yotam Ottolenghi sein Gastronomiekonzept erstmals nach Amsterdam. Das Restaurant setzt auf regionale Produkte, ein pflanzenfokussiertes Menü und ein Design des langjährigen Partners Alex Meitlis.

Wegen Sanierungen im Nassauer Hof zieht das Wiesbadener Sternerestaurant Ente ab März 2026 vorübergehend in das Kloster Eberbach um. Das bewährte Team um Küchenchef Michael Kammermeier bleibt erhalten und setzt künftig verstärkt auf regionale Produkte im historischen Pfortenhaus.

Das Hamburger Start-up goodBytz liefert mit SAM eine vollautomatische Containerküche an die U.S. Army nach Südkorea. Das System ermöglicht die frische Zubereitung von bis zu 30 Mahlzeiten in wenigen Minuten – und das unabhängig von lokaler Kücheninfrastruktur.

Das Noma in Kopenhagen gilt als eines der besten Restaurants der Welt. Doch Ex-Mitarbeiter werfen Chefkoch Redzepi laut «New York Times» Gewalt und Demütigungen vor. Jetzt zieht der Däne Konsequenzen.

Eine Woche vor der offiziellen Vorstellung der vollständigen Restaurantselektion 2026, hat der Guide Michelin die diesjährigen Preisträger des Bib Gourmand für Österreich bekannt gegeben. Wie die Organisation mitteilt, erhalten in diesem Jahr 26 Restaurants die Auszeichnung neu.

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.