Frisch Gezapftes bei der Lufthansa

| Gastronomie Gastronomie

Lufthansa bietet ihren Business-Class-Passagieren auf drei sogenannten „Trachtenflügen“ zum Oktoberfest von München nach Singapur, New York und Shanghai erstmals seit fünfzig Jahren frisch gezapftes Bier. Dafür wurde ein „flugtaugliches“ Fass entwickelt. 

Pünktlich zum Münchner Oktoberfest heißt es: „Take-off“ für die Lufthansa Trachtencrew. Auch in diesem Jahr tauschen die Lufthansa Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter auf ausgewählten Flügen ab München ihre Uniformen gegen bayerische Tracht. Besonderes Schmankerl der Trachtenflüge in diesem Jahr: Es gibt frisch gezapftes Bier an Bord. Das passt perfekt zum exklusiven Oktoberfestmenü, das erstmalig gemeinsam mit der Trachtencrew für die Gäste der Business Class entwickelt wurde. Der erste Lufthansa Trachtenflug startet am 19. September nach New York (Newark). Am 25. September geht es in Lufthansa Tracht von der bayerischen Landeshauptstadt nach Singapur. Am 6. Oktober, und damit kurz vor Ende des Oktoberfests, können Münchner Gäste die Trachtencrew auf ihrem Flug nach Shanghai erleben. Außerdem gehen Crews auf ausgewählten Europastrecken in Tracht an den Start. 

Lufthansa-Mitarbeiter in bayerischer Tracht
Die Tracht der Lufthansa Langstreckencrew wurde vom Münchner Trachtenspezialisten Angermaier entworfen und maßgeschneidert: Das Wiesn-Dirndl der Flugbegleiterinnen ist dunkelblau mit silbergrauer Schürze, die Herren tragen eine kurze Lederhose mit dunkelblauer Weste im Stoff des Dirndls. Angermaier stattet bereits zum dritten Mal in Folge die Crews passend zum größten Volksfest der Welt aus. Wie in den Vorjahren können Lufthansa Gäste die Trachtenflüge auch auf ausgewählten Europazielen ab München erleben. Vom 5. bis zum 7. Oktober tauscht  eine Crew der Lufthansa CityLine Uniform gegen Dirndl. Die Destinationen sind in diesem JahrBerlin, Köln/Bonn, Luxemburg, Pisa, Genua, Amsterdam, Rzeszow, Timisoara und Cagliari.
Für die Lufthansa Mitarbeiter der Fluggastbetreuung im Terminal 2 ist es seit Jahren Tradition, während der Wiesnzeit die Fluggäste in Tracht zu begrüßen. Neben der Lufthansa Uniform dürfen die Damen Dirndl, die Herren Trachtenanzüge tragen. Die Service-Mitarbeiter der Lufthansa First Class-Lounges zeigen sich in einer schwarz-goldenen Tracht.

Fassbier an Bord und ein von Flugbegleitern kreiertes Oktoberfestmenü
Bereits in den 1960er Jahren war frisch gezapftes Bier ein Highlight auf Lufthansa Flügen. Im damaligen „Lufthansa Senator Service“ wurde an Bord frisch gezapft. In diesem Jahr kehrt das Bierfass zurück an Bord der Lufthansa Business Class. Speziell für die Lufthansa Trachtenflüge wurde ein „flugtaugliches“ Fass ausgewählt. Bei diesem Spezialfass wird der Kohlensäuredruck durch ein Ventil reguliert. So wird ein Überdruck an Bord verhindert und das Zapfen ist auch in 10.000 Meter Flughöhe möglich. Passend zum frischen Bier wird den Gästen der Business Class ein spezielles Oktoberfestmenü serviert. Erstmals wurden diese von Lufthansa Flugbegleitern in Zusammenarbeit mit den kulinarischen Experten von LSG Sky Chefs kreiert. Bei der Entwicklung flossen die Ideen der Crew und ihre Erfahrungen auf vorangegangenen Trachtenflügen mit ein. Zur Auswahl steht in diesem Jahr getrüffeltes Ochsentatar, gefolgt von Saibling mit Rieslingsauce und Bayerisch Creme mit Pistazien-Pesto.Im September und Oktober können Lufthansa Gäste auf allen Interkontinentalflügen in der Business Class das Oktoberfestmenü genießen. 

Oktoberfest in den Lufthansa Lounges
Auch die Münchner Lufthansa Lounges sind für das Oktoberfest gerüstet. Wie im Vorjahr werden in den zwölf Lounges im Terminal 2 und im Satellitengebäude über 4.000 Kilogramm Leberkäs‘, über 38.000 Brez‘n und rund 750 Kilogramm Weißwürste verzehrt. Das Oktoberfestmenü in den festlich geschmückten Restaurants der Lufthansa First Class- Lounges wird in diesem Jahr mit einer Festtagssuppe beginnen, gefolgt von der Bauernente.  Den Abschluss bilden Marillen- und Zwetschgenknödel mit Vanille Espuma. In den Senator-und Business Lounges genießen die Gäste Andechser Gulaschsuppe oder Rahmschwammerl mit Semmelknödel. In allen Lounges wird zudem Oktoberfestbier vom Fass angeboten.

Oktoberfestbox für Wiesngäste
Gäste, die am ersten Wiesn-Wochenende im Münchner Terminal 2 landen, erhalten kostenlos eine besondere Oktoberfestbox. Diese enthält alles, um für die Wiesn gerüstet zu sein: Ein Maßkrugband, ein Vitamindrink, Salzbrezeln und Fruchtgummis in Bierkrugform.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.