Für mehr Bewusstsein beim Fleischkonsum: Gäste müssen beim Schlachten zusehen

| Gastronomie Gastronomie

Der niederländische Koch Wander Alblas will bei seinen Gästen das Bewusstsein für den eigenen Fleischkonsum schärfen und greift auf eine nicht ganz unumstrittene Methode zurück. Denn wer in seinem Restaurant ein Hähnchen essen möchte, der muss es vorher auch selbst schlachten – oder zumindest dabei zusehen.

Der Chefkoch aus Arnhem ist sich sicher, dass sich die meisten Menschen heute keine Gedanken mehr über das Tier machen, das in beliebten Fleischgerichten wie Spaghetti Bolognese verarbeitet wurde, wie er gegenüber ntv verrät. Das will er ändern, indem er seine Gäste in den Schlachtprozess einbindet.

 

Seine Gäste sollen wieder eine Verbindung zu den Tieren, die sie essen, aufbauen.  Die Hühner, die später auf den Tellern seiner Gäste serviert werden, leben artgerecht auf dem Grundstück des Restaurants.

Die Aktion regt zum Nachdenken an und viele Gäste stellen sich im Nachhinein die Frage, ob der tägliche Fleischkonsum überhaupt notwendig ist – oder ob ein Leben als Vegetarier für sie in Frage kommt. „Ich sehe jetzt, was wir Nutztieren antun. Und nicht mehr nur einfach das Stück Fleisch“, fasst es ein Gast gegenüber ntv zusammen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.

Napoli on the Road in London führt die Rangliste 50 Top Pizza World 2026 vor Una Pizza Napoletana in New York und Confine in Mailand an. Pizza Zulu in Fürth erreicht als einziger deutscher Betrieb Platz 33.

Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht. Das waren rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das «Fogón Asado» in Buenos Aires steht in der jährlichen Tripadvisor-Rangliste ganz oben in der weltweiten Gunst der Restaurantbesucher. In dem Grilllokal wird Fleisch ähnlich wie Wein verkostet.

Der McChicken wird rund. McDonald’s Deutschland ergänzt sein Hähnchenangebot seit dem 30. September außerdem um zwei befristete McChicken-Varianten, einen weiteren McCrispy, McWings und zwei neue Boxen.

Taco Bell kündigt auf Instagram die Eröffnung seines ersten öffentlich zugänglichen Deutschland-Restaurants für den 3. Oktober in Köln an. Der ursprünglich für den 24. September vorgesehene Start war verschoben worden.