Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt hofft auf gutes Ostergeschäft

| Gastronomie Gastronomie

Das Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt hofft auf ein gutes Ostergeschäft. Normalerweise seien die Feiertage eine Triebfeder für die Hotels und Gaststätten des Landes, sagte Michael Schmidt, Chef des Hotel- und Gaststättenverbands in Sachsen-Anhalt. Es sei an der Zeit, Verluste aus dem ersten Quartal wett zu machen.

Naturgemäß seien die ersten Monate des Jahres nicht die umsatzstärksten. Da in einigen Regionen des Harzes auch noch der Schnee ausblieb, seien mancherorts noch weniger Gäste gekommen als normalerweise, erklärte Schmidt. Auch zu Ostern ist für Schmidt die Wetterlage maßgebend für das Geschäft. Sollte es sonnig sein und die Temperaturen ansteigen, könnte man schon vorsichtig von einem Start der Frühlingssaison sprechen. An das Einläuten der Biergartensaison denkt Gastronom Schmidt aber noch nicht.

Schmidt empfiehlt für die Osterfeiertag bei Bedarf früh zu reservieren. Einige Häuser hätten aufgrund der dünnen Personaldecke im Gastgewerbe ihre Kapazitäten reduziert. Der Gast sei daher ermuntert, seine Buchungen jetzt vorzunehmen, erklärte Schmidt. Viele Betriebe hätten sonst schon früh ihre Bücher voll.

Die Sorgen im Gastgewerbe sind trotz des Wegfalls der meisten Pandemie-Einschränkungen bei vielen Unternehmen groß. Neben Nachwuchsproblemen plagen die Betriebe die enorm gestiegenen Kosten für Lebensmittel und Energie. Aufgrund geringer Verdienstaussichten und unbeliebter Arbeitszeiten kehren außerdem viele Beschäftigte der Branche den Rücken zu. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.