Gastgewerbe kritisiert geplante Corona-Beschränkungen in Frankfurt

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Die geplanten Corona-Beschränkungen in Frankfurt stoßen im Gastgewerbe auf scharfe Kritik. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Hessen, Julius Wagner, nannte die Regelungen im Interview des Radiosenders hr-iNFO einen «empfindlichen Angriff auf die Umsatzlage der ohnehin schon angeschlagenen Gastronomie». Frankfurt sei eine pulsierende Stadt, in der die Menschen vor allem am Wochenende spät Essen gingen.

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen hat der Verwaltungsstab der Stadt Frankfurt unter anderem beschlossen, dass voraussichtlich von Freitag (9. Oktober) an und bis Ende kommender Woche für Gaststätten eine Sperrstunde in der Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr gelten soll (Tageskarte berichtete).

Damit würden diejenigen Gastronomen in Zwangshaft genommen, die die bisherigen Regeln ordnungsgemäß umsetzten und ihre Kapazitäten beschränkten, sagte Wagner. Dabei handele es sich um die Mehrheit. «Das ist eigentlich eine unsagbare Maßnahme», sagte Wagner mit Blick auf die Sperrstunde. Die Ordnungsbehörden müssten stattdessen deutlich stärker durchgreifen und die bestehenden Regeln umsetzen, forderte Wagner.


 

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