Gastronomie-Zuwachs im Schwarzwald: Wilma Wunder bezieht Traditionsstandort

| Gastronomie Gastronomie

In der Innenstadt von Freudenstadt zeichnet sich eine Veränderung in der lokalen Gastronomielandschaft ab. Am 7. März 2026 eröffnet in der Forststraße 6 ein neuer Betrieb der Marke Wilma Wunder. Wie das Unternehmen mitteilt, bezieht das Restaurant die ehemaligen Räumlichkeiten des traditionsreichen Hotels und Restaurants Schwanen. Seit dem 1. Dezember 2025 wurde die Fläche für das neue Ganztageskonzept umfassend umgebaut. Der Standort verfügt über eine Gesamtfläche von etwa 380 Quadratmetern, wovon 150 Quadratmeter auf den Gastraum entfallen. Insgesamt stehen im Innenbereich 90 Sitzplätze zur Verfügung, ergänzt durch weitere 90 Plätze im Außenbereich.

Regionale Kooperationen und personelle Aufstellung

Die Leitung des neuen Hauses übernimmt Aron Antal als Geschäftsführer, der laut Firmenangaben bereits seit dem Jahr 2016 ein anderes Gastronomieobjekt in der Stadt führt. Das Team besteht zum Start aus rund 25 Mitarbeitern, wobei das Unternehmen derzeit nach weiterem Personal sucht. Inhaltlich setzt der Betrieb auf eine Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern. Nach Angaben des Betreibers stammen Produkte wie Honig von der Schwarzwaldimkerei Schwendemann und Weine von der Winzergenossenschaft Oberkircher Winzer. Zudem werden Fleischwaren der Genussmanufaktur Wein sowie Getränke der Brauerei Alpirsbacher Klosterbräu bezogen.

Expansionskurs und operative Details

Mit der Eröffnung in Freudenstadt wächst das Filialnetz von Wilma Wunder auf insgesamt 14 Standorte in Deutschland an. Das Konzept deckt die gesamte Tagesbandbreite vom Frühstück bis zum Abendgeschäft ab. Der Betrieb startet zunächst mit einer sogenannten sanften Eröffnungsphase, um die internen Abläufe einzuspielen; eine offizielle Feier ist für die kommenden Wochen vorgesehen. Während die Speisen auch zur Mitnahme angeboten werden, ist ein klassischer Lieferdienst nach Unternehmensangaben nicht geplant. Die Wahl des Standorts begründet die Geschäftsführung mit der hohen Besucherfrequenz und dem Tourismuswert des Marktplatzes in Freudenstadt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde hat nach einer Branchenuntersuchung Ermittlungen wegen des Verdachts des Marktmachtmissbrauchs bei Online-Lieferplattformen eingeleitet. Welche Plattform oder welche Plattformen Gegenstand der Ermittlungen sind, nennt die Behörde nicht.

Ein Streit um den Alkoholausschank in einer Gießener Vereinsgaststätte beschäftigt die Justiz. Die Pächter wollen aus Konzeptgründen kein Bier und andere alkoholische Getränke servieren, der Tennisclub hat ihnen deshalb fristlos gekündigt. Nun soll ein Güterichter helfen. Grundsätzliche Fragen stellen sich: Gibt es ein Gewohnheitsrecht auf Alkohol?

Schauspielerin Gwyneth Paltrow hat mit ihrer Marke Goop Kitchen ihr erstes Restaurant mit Sitzplätzen eröffnet. Der neue Standort befindet sich im kalifornischen Del Mar bei San Diego. Damit bricht das Unternehmen erstmals mit der bisherigen Ausrichtung als reiner Lieferbetrieb. 

The Flower Bar übernimmt ab September eine Fläche von LAP am Hamburger Schulterblatt und startet dort ein gemeinsames Store-Konzept mit Açaí, Blumen, Kaffee und Matcha. Bewährt es sich, sind ähnliche Kooperationen auch in anderen Städten denkbar.

Am 7. September eröffnet im Palais Coburg in Wien das neue Restaurant Prunkräume. Das gastronomische Angebot in den historischen Salons des ersten Stocks reicht vom täglichen Brunch bis hin zum Dinner.

Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.

60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.