Gault&Millau-Restaurantführer erscheint im November mit neuem Bewertungsmodus

| Gastronomie Gastronomie

Nachdem Burda im Mai die Übernahme der Lizenz für Gault&Millau in Deutschland bekannt gegeben hat (Tageskarte berichtete), steht nun fest, dass der Restaurantführer für das Jahr 2021 Ende November in Berlin vorgestellt werden wird. Eine wichtige Neuerung hat das Team um Chefredakteur Dr. Christoph Wirtz mit Blick auf den Bewertungsmodus vorgenommen: Die Top 500 der besten Restaurants in Deutschland werden weiterhin nach klassischem System (mit bis zu 20 Punkten) bewertet – weitere 500 ausgezeichnete Adressen werden künftig ohne Bepunktung empfohlen.

„Qualitätsgastronomie lässt sich mit einem Marathonlauf vergleichen –bei dem geht es ja auch um Leidenschaft, Hingabe, Ausdauer. Wer ganz vorne mitläuft, der hat es verdient, bis zur dritten Nachkommastelle mit der Stoppuhr bewertet zu werden. Ab dem 500. Platz wird ein Vergleich der Zieleinlaufzeiten dann aber doch etwas ermüdend“ so Christoph Wirtz. „Unsere Leserinnen und Leser wollen wissen, welches die besten Restaurants des Landes sind – und wo darüber hinaus sonst noch auf hohem Niveau interessant gekocht wird. Eine Empfehlung durch den Gault&Millau bildet da eine zuverlässige Orientierungsmöglichkeit.“

Weitere Angebote, insbesondere Online und in den Bereichen Magazin und Bewegtbild sind derzeit in der Realisierungsphase und sollen die Relevanz der Marke Gault&Millau in Deutschland weiter erhöhen. Chefredakteur Wirtz: „Wir wollen zuverlässige Lotsen für unsere Leser sein, die dann als hoffentlich gut informierte Gäste die Restaurantlandschaft in Deutschland positiv beeinflussen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.

McDonald's Deutschland und MBRC the ocean haben eine strategische Kooperation gegen wilden Müll besiegelt, die durch datengestützte Sammelaktionen und mobile Einsatzfahrzeuge lokal für saubere Umfelder sorgen soll.

Burgermeister stellt die Geschäftsführung neu auf: Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein, CEO Robert Fügert scheidet aufgrund strategischer Änderungen der Expansionspläne aus. Noch im August hatte das Unternehmen konkrete Pläne für die internationale Expansion kommuniziert.

Ist das klassische Fine Dining am Ende – oder verändert es nur seine Form? Die Schließung von Bruno Verjus’ Pariser Zwei-Sterne-Restaurant hat eine Debatte über Preise, Zugänglichkeit und die Zukunft der Spitzenküche neu entfacht.

Yotam Ottolenghi ist einer der bekanntesten Köche der Welt. In Deutschland wächst die Fangemeinde stetig. Jetzt erschien sein neues Kochbuch - mit einer Grundidee, die nicht nur in der Küche hilft.

In wenigen Tagen stürmen die Massen wieder die Bierzelte auf der Wiesn. Sollen die künftig europaweit vergeben werden? Darum kämpft ein Wirt mit einer ganzen Garde von Anwälten.

Kommendes Wochenende bricht der Ausnahmezustand über München herein. Das 191. Oktoberfest beginnt. Was Besucher wissen sollten über die Zelte, das Bier und die No-Gos.