Ghost Kitchens: Enchilada Gruppe geht mit Eat Tasty an den Start

| Gastronomie Gastronomie

Die Enchilada Gruppe hat ein neues Lieferkonzept entwickelt. Unter dem Namen "Eat Tasty" präsentiert das Unternehmen ein Modell, welches das Liefergeschäft der eigenen gastronomischen Konzepte in zentralen Küchen bündelt.

Darüber hinaus betreibt Eat Tasty einen eigenen Bestellshop mit den aktuell vier eigenen Konzepten Aposto, Burgerheart, Enchilada und Wilma Wunder, der auch konzeptübergreifende Bestellungen ermöglicht. Die Küchenstandorte bedienen einen Lieferradius von rund 2,5 Kilometern, die Bestellungen werden mit E-Bikes und eigenen Fahrern zugestellt. Mit Eat Tasty Mainz ist bereits ein erster dieser “Ghost Kitchens” genannten Units als Pilot-Store aktiv, weitere sollen folgen. 

Die Entwicklung des Konzepts zur Marktreife wird voraussichtlich bis Anfang 2024 abgeschlossen sein, die Expansion soll dann direkt im Anschluss erfolgen. Erste Standorte sind bereits in Verhandlung. Zu den Zielgruppen, die Eat Tasty ansprechen möchte, zählen eine breite Palette von Mittagsgästen, darunter Büroangestellte, die sich für Office-/Home-Office-Delivery entscheiden, sowie abends Paare, Familien und gemischte Gruppen.

“Wir arbeiten schon lange an einem eigenen Lieferkonzept. Als Gastronomieunternehmen mit mehreren Marken unter einem Dach braucht es eine individuelle Lösung, die zu uns passt. Eat Tasty ist dieses Konzept – für uns war das Wichtigste bei der Entwicklung, dass wir sicherstellen, dass die Gerichte in einer hohen Qualität bei den Gästen ankommen, wie sie es auch aus unseren Restaurants gewohnt sind. Mit Eat Tasty haben wir eine Plattform entwickelt, die unsere bestehenden Franchisenehmerinnen und Franchisnehmer beim Liefergeschäft unterstützt und zugleich uns den Eintritt in neue Städte und Regionen erleichtert”, erklärt Dennis Müller, Vorstand der Enchilada Franchise AG. 

Herzstück bei Eat Tasty ist eine neue, gemeinsam mit Rational entwickelte Systemküche mit einem hohen Grad an Automation und Standardisierung. Einerseits können damit die Speisen nach Original-Rezepturen zubereitet werden und andererseits ermöglicht die Küchentechnik eine einfache Bedienung. Durch den Einsatz einer eigenen Fahrerflotte wird die Qualität von der Zubereitung bis zur Auslieferung sichergestellt und der Gästekontakt bleibt in eigener Regie.

“Wir haben in den vergangenen Monaten eine starke Lernkurve gehabt, die einerseits die Herausforderungen, aber auch das enorme Potenzial dieses Konzepts offengelegt hat. Jetzt freuen wir uns, dass wir die Entwicklungsphase von Eat Tasty bald abgeschlossen haben werden und anschließend das Konzept bundesweit ausrollen können. Wir arbeiten derzeit stark daran, Eat Tasty noch nachhaltiger aufzustellen, beispielsweise im Bereich der Verpackungslösungen", erklärt Dennis Müller. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.