Glacier 3000: Höchstes Restaurant der Welt eröffnet in Schweizer Skigebiet

| Gastronomie Gastronomie

Nach dem verheerenden Brand im Restaurant Botta auf der Bergstation 3000 der Schweizer Gletscherseilbahn im Kanton Waadt (Tageskarte berichtete) hat an selber Stelle ein temporäres Restaurant eröffnet. Das Carnotzet ist mit heimischen Handwerkern innerhalb von nur zwei Monaten aufgebaut worden.

„Wir hatten eine enorme Unterstützung von den Handwerkern aus Les Diablerets, die haben sich mit außergewöhnlichem Engagement dieser Herausforderung gestellt. Deshalb wollten wir diesen Ort mit den waadtländischen Traditionen assoziieren“, sagt Bernhard Tschannen, CEO von Glacier 3000 laut Falstaff. Das Popup-Restaurant sei teilweise unter extremen Wetterbedingungen aufgebaut worden und es soll sogar zu notfallmäßigen Evakuierungen gekommen sein.

„Eine Konstruktion dieser Größe, die in weniger als zwei Monaten, im Dezember und auf 3.000 Metern Höhe errichtet wurde, ist eine Meisterleistung“, lobt Joël Morerod, der die Zimmermanns- und Schreinerarbeiten ausgeführt hat. Jetzt bietet es Platz für 70 Gäste im Innenbereich. Weitere 70 Gäste können auf der Terrasse sitzen.

Auch für das Restaurant Botta gibt es bereits Pläne für die Zukunft. Der Wiederaufbau des höchsten Restaurants der Welt soll im kommenden Frühjahr beginnen und bis Ende 2023 abgeschlossen sein. Bis heute ist unbekannt, wie es zu dem Feuer gekommen ist. Der Schaden soll mehrere Millionen Schweizer Franken betragen. Verletzte gab es damals nicht.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Hamburger Foodservice Preis 2026 ehrt Karls Erlebnis-Dörfer und Haferkater für ihre wirtschaftlichen Erfolge. Der diesjährige Ehrenpreis ging an Henry McGovern, der über drei Jahrzehnte die Entwicklung der Restaurantgruppe AmRest beeinflusste.

Die Initiative „Lokalhelden gesucht“ startet in die zweite Runde: Kleine Gastronomiebetriebe können ab sofort ein Preisgeld von 20.000 Euro sowie Sachleistungen gewinnen, um ihre wirtschaftliche Zukunft zu sichern.

Das Althoff Seehotel Überfahrt schließt die Neugestaltung der Überfahrer Bar ab. Neben einem neuen Designkonzept setzt Barchef Christian Chilla auf eine Mischung aus Klassikern und monatlich wechselnden Eigenkreationen.

Im Terminal 1 des BER hat die neue Bar Adler & Bär eröffnet. Auf 210 Quadratmetern bietet Betreiber Casualfood Klassiker mit regionalem Bezug, die in Form von kleinen Portionen oder Zwischenmahlzeiten serviert werden.

Das Kölner Restaurant NOI sichert sich den Deutschen Gastro-Gründerpreis 2026 auf der Internorga. Das Konzept überzeugt durch die Verbindung von italienischer Tradition, Gemeinschaftsgefühl und effizienter Datenanalyse per KI.

Das frühlingshafte Wetter lockt Menschen in die Eisdielen. Neben neuen Sorten warten dort mancherorts auch erneut gestiegene Preise. Doch es gibt auch Möglichkeiten zum Sparen.

16 Köche kämpfen in der Münchener Allianz Arena um den Einzug in das Finale des „Koch des Jahres“. Der Wettbewerb setzt 2026 auf ein neues Konzept rund um Kindheitserinnerungen und internationale Vielfalt.

Mit der Eröffnung im Mandarin Oriental Conservatorium bringt Yotam Ottolenghi sein Gastronomiekonzept erstmals nach Amsterdam. Das Restaurant setzt auf regionale Produkte, ein pflanzenfokussiertes Menü und ein Design des langjährigen Partners Alex Meitlis.

Wegen Sanierungen im Nassauer Hof zieht das Wiesbadener Sternerestaurant Ente ab März 2026 vorübergehend in das Kloster Eberbach um. Das bewährte Team um Küchenchef Michael Kammermeier bleibt erhalten und setzt künftig verstärkt auf regionale Produkte im historischen Pfortenhaus.

Das Hamburger Start-up goodBytz liefert mit SAM eine vollautomatische Containerküche an die U.S. Army nach Südkorea. Das System ermöglicht die frische Zubereitung von bis zu 30 Mahlzeiten in wenigen Minuten – und das unabhängig von lokaler Kücheninfrastruktur.