Großer Bedarf an Arbeitskräften in Mecklenburg-Vorpommern

| Gastronomie Gastronomie

Die Arbeitgeber in der Hotel- und Gaststättenbranche MV suchen derzeit dringend Arbeitskräfte. Der Bedarf sei wegen der Corona-Pandemie noch einmal größer als in den Hochsaison-Zeiten der Vorjahre, sagte der DEHOGA-Präsident im Nordosten, Lars Schwarz, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Das betreffe Fach- und Saisonkräfte, aber auch Aushilfen.

Einen Grund sieht Schwarz darin, dass Betriebe in der Pandemie in existenzielle Schwierigkeiten geraten seien. Viele, auch langjährige Mitarbeiter seien wegen der monatelangen Perspektivlosigkeit nun nicht mehr abrufbar. Sie seien inzwischen in anderen Branchen oder Bundesländern tätig.

Bundesweit sind laut Dehoga-Bundesverband durch die Pandemie im Vergleich zu 2019 rund 130 000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in der Branche verloren gegangen. Dies entspreche einem Rückgang von etwa 12 Prozent, sagte Verbandspräsident Guido Zöllick der «Schweriner Volkszeitung» (Montag). Würden diverse Aushilfen und anderweitig Beschäftigte hinzugerechnet, betrage der Verlust an Arbeitsplätzen rund 300 000. Ende 2020 lag die Gesamtzahl der Beschäftigten in der Branche bei rund 2,1 Millionen. Zöllick ist Geschäftsführer des Hotels Neptun in Rostock-Warnemünde. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.