Großes Interesse bei Börsengang an chinesischem Starbucks-Rivalen Luckin Coffee

| Gastronomie Gastronomie

Während der Handelsstreit zwischen den USA und China am Freitag mit den US-Maßnahmen gegen Huawei in eine neue Runde ging, sammelte ein anderes chinesisches Unternehmen Millionen ein. Die chinesische Kaffeehauskette Luckin Coffee hat im Zuge ihres Börsengangs 561 Millionen Dollar eingenommen. Der Starbucks-Herausforderer setzte den Ausgabepreis mit 17 Dollar je Aktie am oberen Ende der Preisspanne fest. Dennoch wurde Luckin Coffee mit 33 Millionen Aktien mehr los als geplant, wie unter anderem die WirtschaftsWoche berichtete

Die Luckin-Papiere wurden am Freitag das erste Mal an der Börse gehandelt. Dabei handele es sich laut n-tv um spezielle Zertifikate, mit denen ausländische Unternehmen in den Vereinigten Staaten gelistet werden können, ohne den strengen Regeln unterworfen zu werden wie US-Firmen. Der Börsenwert des Unternehmens, das erst Anfang 2018 offiziell gegründet wurde, beläuft sich nun auf rund vier Milliarden Dollar. Die junge Firmengeschichte war auch der Grund für den Börsenstart in den USA: Für die Hongkonger Börse werden Bilanzen für drei Jahre benötigt.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.