Großkontrolle in Hamburger Bars: Corona-Auflagen nicht eingehalten

| Gastronomie Gastronomie

Bei einer Großkontrolle auf dem Hamburger Kiez sind laut Medien-Berichten zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Auflagen festgestellt worden. Von den knapp 30 überprüften Bars und Kneipen habe sich die Hälfte an alle Corona-Auflagen gehalten, die andere Hälfte nicht - beispielsweise seien einige Clubs völlig überfüllt gewesen, sagte der Leiter des Bezirksamts Hamburg-Mitte, Falko Droßmann, dem Radiosender NDR 90,3. Eine Bar sei geschlossen worden. Nach Polizeiangaben waren in der Spitze in der Nacht zum Sonntag bis zu 15 000 Menschen auf dem Kiez unterwegs. Deshalb sei der Zugang zur Großen Freiheit in der Nacht kurz vor 3 Uhr für fast eine Stunde beschränkt worden.

Unterdessen will das Bezirksamt Altona schärfere Corona-Regeln für einzelne Bars einführen. Amtsleiterin Stefanie von Berg (Grüne) lässt rechtlich prüfen, ob es in Einzelfällen eine generelle Maskenpflicht für die Beschäftigten geben könne - vor allem in kleineren Bars, in denen die Abstandsregeln kaum eingehalten werden können. Beim Bedienen hinterm Tresen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung derzeit nicht zwingend erforderlich, wenn ausreichend Abstand eingehalten wird.

Nach dem Corona-Ausbruch in der Hamburger Bar «Katze» erwarten die Behörden für den Wochenbeginn neue Zahlen von den Gesundheitsämtern. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass ein Barmitarbeiter der «Katze» positiv auf Corona getestet worden war. Bis Freitag wurden insgesamt acht Fälle registriert, vier davon waren «Katze»-Mitarbeiter. Rund 600 Gäste kommen als Kontaktpersonen in Frage. 500 von ihnen konnten mit Hilfe der ausgefüllten Kontaktdaten-Listen informiert werden. Weitere 100 Menschen hatten falsche oder unvollständige Angaben gemacht

13 Infizierte nach Corona-Ausbruch in der Hamburger Bar «Katze»

Nach dem Corona-Ausbruch in der Hamburger Bar «Katze» ist die Anzahl der hinzugekommenen Erkrankungen nach Angaben der Gesundheitsbehörde überschaubar. Insgesamt gehen nun 13 bestätigte Covid-19-Fälle auf den Ausbruch in der Bar zurück, darunter auch die bereits vermeldeten Servicekräfte der Bar, wie die Gesundheitsbehörde am Montag mitteilte. Etwa 600 Menschen werden von den Gesundheitsämtern zum Kreis der potenziell betroffenen Kontaktpersonen gezählt, rund 400 von ihnen stammen aus Hamburg. Die meisten Besucher konnten die Gesundheitsämter mittlerweile erreichen, rund hundert hatten falsche Kontaktdaten angegeben. (dpa)


 

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Yotam Ottolenghi ist einer der bekanntesten Köche der Welt. In Deutschland wächst die Fangemeinde stetig. Jetzt erschien sein neues Kochbuch - mit einer Grundidee, die nicht nur in der Küche hilft.

In wenigen Tagen stürmen die Massen wieder die Bierzelte auf der Wiesn. Sollen die künftig europaweit vergeben werden? Darum kämpft ein Wirt mit einer ganzen Garde von Anwälten.

Kommendes Wochenende bricht der Ausnahmezustand über München herein. Das 191. Oktoberfest beginnt. Was Besucher wissen sollten über die Zelte, das Bier und die No-Gos.

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.