Guide Michelin kürt deutsche Sterne-Gastronomie am 23. Juni 2026 in Frankfurt

| Gastronomie Gastronomie

Die Entscheidung über die renommiertesten Auszeichnungen der deutschen Restaurantlandschaft fällt im kommenden Sommer in Hessen. Wie der Guide Michelin bekannt gab, werden die neuen Sterne am 23. Juni 2026 in Frankfurt am Main verliehen. Damit bleibt die Mainmetropole das Zentrum der nationalen Spitzengastronomie.

Mainmetropole festigt Status als Kulinarik-Standort

Als Schauplatz für die feierliche Bekanntgabe dient erneut das Gesellschaftshaus Palmengarten. Die Wahl fiel zum wiederholten Male auf Frankfurt, da die Stadt mit derzeit zehn Sterne-Restaurants eine hohe Dichte an ausgezeichneter Gastronomie aufweist und eine Brücke zwischen Tradition und Innovation schlägt. Im Fokus der Veranstaltung steht die Anerkennung der Leistungen von Küchenteams aus dem gesamten Bundesgebiet.

Sonderpreise für Nachwuchs und Servicequalität

Über die Vergabe der Sterne hinaus nutzt der Guide Michelin die Bühne am 23. Juni 2026, um herausragende Individuen der Branche zu ehren. Die sogenannten Special Awards werden in den Kategorien Sommelier, Service, Young Chef sowie für die Neueröffnung des Jahres verliehen. Damit rücken auch die spezifischen Fachdisziplinen und der Nachwuchs in den Fokus der Öffentlichkeit.

Gwendal Poullennec, Internationaler Direktor des Guide Michelin, ordnet die Lage der Branche ein: „Das Niveau der deutschen Küchen ist ungebrochen hoch, mit bemerkenswerten Leistungen der Küchenteams von Nord nach Süd. Wir freuen uns daher besonders, dass Frankfurt am Main auch dieses Jahr Gastgeberstadt für die Sterne-Verleihung ist.“

Digitale Bekanntgabe im Live-Stream

Für die Branche und interessierte Gäste wird die Verleihung am Veranstaltungstag via Internet übertragen. Michelin stellt hierfür Live-Streams auf den Plattformen YouTube und Facebook bereit. Der Zutritt zur Präsenzveranstaltung im Palmengarten bleibt streng reglementiert und ist ausschließlich geladenen Gästen vorbehalten. Weitere Informationen zur Akkreditierung für Pressevertreter folgen zu einem späteren Zeitpunkt über den hauseigenen Newsroom.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.

McDonald's Deutschland und MBRC the ocean haben eine strategische Kooperation gegen wilden Müll besiegelt, die durch datengestützte Sammelaktionen und mobile Einsatzfahrzeuge lokal für saubere Umfelder sorgen soll.

Burgermeister stellt die Geschäftsführung neu auf: Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein, CEO Robert Fügert scheidet aufgrund strategischer Änderungen der Expansionspläne aus. Noch im August hatte das Unternehmen konkrete Pläne für die internationale Expansion kommuniziert.

Ist das klassische Fine Dining am Ende – oder verändert es nur seine Form? Die Schließung von Bruno Verjus’ Pariser Zwei-Sterne-Restaurant hat eine Debatte über Preise, Zugänglichkeit und die Zukunft der Spitzenküche neu entfacht.