Gutschein-Lösungen für Gastronomen

| Gastronomie Gastronomie

Durch die Maßnahmen rund um die Corona-Krise sind zahlreiche Branchen in ihrer Existenz bedroht: Event-Veranstalter, junge Gründer, der lokale Einzelhandel und allen voran auch die Gastwirte, die für und speziell von sozialem Kontakt leben.

So auch das "Luibl" in Eggenfelden. Doch die Gäste müssen nicht auf alles verzichten: Wie auch viele weitere Gastronomen auch, haben sich die Betreiber dazu entschlossen, kreativ zu werden und weiter für ihre Gäste zu kochen – angepasst an die derzeitigen Regularien und Empfehlungen der Ämter. In einer Wochenkarte stellen die Köche des Restaurants eine Auswahl zusammen, die den Gästen dann bei Abholung im Lokal oder per Lieferung an die Haustür serviert werden. Und das mit Erfolg: "Wir sind sehr glücklich und dankbar, dass wir auf unsere Gäste vor allem auch in solchen schwierigen Zeiten zählen können." sagt Peter Steinbacher, Betreiber des Lokals.

Die Gäste bestellen dabei vor allem online. Über die eigene Außer-Haus-Website wird auch direkt kontaktlos mit PayPal, ApplePay und weiteren Diensten bezahlt. Seit neuestem bietet das Restaurant sogar digitale Gutscheine an: "Einer unserer Gäste hat sehr viele Gutscheine gekauft, um sie in den örtlichen Krankenhäusern zu verschenken. Eine tolle Geste!" erzählt Peter Steinbacher.

Unterstützt wurde das Lokal dabei von "Ronomie.org" – einer Initiative vom nordrhein-westfälischen Softwarehersteller Tobit.Software, der Gastronomen mit digitalen Produkten, Lösungen und Bestellsystemen für Abholung und Lieferung in Zeiten der Corona-Krise kostenfrei unterstützt und berät.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.